Wie schon im letzten Jahr verlief die Sitzung sehr ’smooth‘, wie AFBÖ Präsident Michael Eschlböck die Stimmung in Villach beschreibt. Die Eckpunkte für 2010 wurden bereits bei der Ligasitzung fest gemacht, hier noch die ‚härtesten‘ News, die wir aus Kärnten berichten können.

Die Alpin Schwaz Hammers (Division 2) und Financial Planning Styrian Studs (Flag) wurden als ordentliche Mitglieder des AFBÖ aufgenommen. Gratulation nach Schwaz und Bruck a.d. Mur bzw. Graz von unserer Seite!

Ein Antrag auf 11-Mann Football bei der Jugend fand eine allgemein breite Zustimmung und wird in den kommenden Tagen und Wochen nochmal ausgearbeitet und neu diskutiert. Es könnte sein, dass die Jugend in naher Zukunft mit elf Spielern am Feld stehen wird.

Ein Antrag auf ‚bunte‘ Handschuhe wurde mehrheitlich abgelehnt.

Die Carinthian Black Lions versuchten ein weiteres Mal (nach der Ligasitzung) die Importregel für ihr Programm zu verbessern. Stand der Dinge ist: Vier A-Klasse Spieler am Roster, zwei gleichzeitig am Feld. Die Löwen wollten für sich eine 4/3-Regelung (vier am Roster, drei am Feld) heraus holen, die sie 2009 noch hatten, welche nun aber sowohl bei der Ligasitzung im November, als auch heute bei der Generalversammlung mehrheitlich abgelehnt wurde.

Kärnten muss ab 2010 unter den Bedingungen welche Legionäre betreffen spielen, unter denen auch alle anderen Vereine antreten. Die Ausnahmen sind nur mehr die Aufsteiger aus der Division 1 (Bulls & Invaders) die selbst gewählt mit einem 2/2 System spielen werden und jeder andere gegen diese auch mit einem 2/2 System spielen muss.

Über den Grund der Beschränkung der Black Lions muss man nicht lange rätseln: Die Kärntner haben sich 2009 als konkurrenzfähiges Programm bewiesen, im Grunddurchgang den späteren Meister Vikings geschlagen und im Wild Card Spiel die Dragons in Korneuburg mehr als nur gefordert. Ihre Neuzugänge, samt den Rückkehrern DJ Hernandez und Ryan McGuire werden allgemein als DIE Top-Imports der Liga gesehen. Die von den Black Lions ins Spiel gebrachte Niederlage gegen die Invaders (2009 noch ein zweitklassiges Team), hat keine Wirkung gezeigt.

Dougherty bleibt A-Klasse
Eine weitere Absage wurde den Black Lions in der Sache Mike Dougherty erteilt. Die Löwen wollten dem kanadischen College Spieler, der von den Gladiators zu den Black Lions wechselte, eine Ö-Klassenzugehörigkeit angedeihen lassen. Auch das wurde mehrheitlich abgelehnt. Dazu Eschlböck: ‚Der Spieler Mike Dougherty ist Kanadier, spielte Football auf einem College und war, seither er in Österreich spielt, daher auch ein A-Klasse Spieler. Dabei bleibt es auch.‘

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