Kicking-Stars
Im Marchfelderhof zu Deutsch-Wagram, eine der traditionsreichsten Gaststätten Österreichs, wird der Promi-Kicker ermittelt, der am 29. März den Ehren-Kick-Off beim AFL-Auftaktspiel Vikings vs. Giants vornehmen darf. Das Lokal ist auch dafür berüchtigt, dass sich eine gewisse Jeannine Schiller dort gerne herumtreibt, die an dem Tag aber hoffentlich mit Tanzübungen beschäftigt ist. Der Football will doch nicht dafür verantwortlich sein, dass sich die Society-Lady wieder mal in ein Spital eingeliefert wird. Die Chose steigt am Donnerstag vor Ostern, was unserer Meinung nach der 20. März sein müsste. Journalisten die sich das ansehen wollen, dürfen sich unter [email protected] anmelden.

Wenn zu laut getrommelt wird, kommen die Toten zurück auf die Erde
Eigentlich dachten wir ja es wäre lustig, ist es aber allem Anschein nach doch nicht. Das Footballzentrum Ravelinstraße, bzw. ihre Betreiber, dürften ein Lautstärke-Problem mit den Anrainern bekommen haben, welches wesentlich größer ist als zunächst noch angenommen. Selbst das Training der Vikings sei den Nachbarn schon zu laut. Es gab Beschwerden bevor noch das erste Spiel heuer bestritten wurde. Und es sollen viele Spiele 2008 dort stattfinden.

Als Argument führen hier einige Anrainer offenbar die Totenruhe an, da sich gleich neben dem Platz ein Friedhof befindet. In Wahrheit dürfte einigen Leuten es nur gehörig auf die Nerven gehen, dass sie jahrelang Ruhe hatten und nun ein ‚Hut hut hut‘ man hört aus dem Jenseits. Es steht zu befürchten, dass es zu einer Eskalation kommt. Der Vikings Präsident Karl Wurm will daher nun Ruhe und hat den Platzsprecher angewiesen die Fans darauf aufmerksam zu machen, dass sie keine Trommeln und Tröten verwenden sollen. Zumindest nicht exzessiv, was immer das bedeutet. Die Anhänger der Vikings reagieren darauf entsetzt, weil was macht Anfeuern für einen Sinn, wenn man dabei still sein muss? Eine angeregte Debatte findet sich dazu im Forum der Fan-Site von Vikingsfire unter www.vikingsfire.at.

Hardrock hilft
Da erinnern wir uns an eine Situation zurück, als die Vienna Knights die St. Pölten Invaders in Liesing zu einem Qualifikationsspiel bei sich hatten. Neben dem Platz in Mauer befand sich ebenfalls ein Friedhof. Das Spiel fand zu Allerseelen statt. Einige Friedhofsbesucher beschwerten sich über die unpassende Musik. Sofort legte der DJ die Best Of CD von AC/DC ein. Nach ‚Hells Bells‘ und ‚Highway To Hell‘ fragte der dann unschuldigen Blickes: ‚Passt’s jetzt?‘ Vermutlich eher nicht zur Nachahmung empfohlen. Hoffentlich klärt sich die Lage im Sinne des Sports, denn man sah in Wien und auch schon anderswo tolle Projekte an Klagesfreudigen Anrainer scheitern. Und das kann es wohl nicht sein, nachdem die Stadt eine Million Euro in dieses gesteckt hat.

Hengste wieder vereint?
Vermehrt nehmen wir Stimmen wahr, die uns sagen möchten, dass die Styrian Stallions sich mit den Styrian Bears darauf verständigt hätten, zumindest heuer noch einmal zusammen eine Saison zu spielen. Einige Spieler verließen den Challenge-Bowl-Champion und gründeten in Graz die Bears. Die Bären können heuer ganz sicher nicht spielen, frühestens 2009 wäre ein Ligaeinstieg möglich. Ein riskante Sache allemal, denn ist die Liste der gegründeten und wieder aufgelösten Vereine gerade in der Gegend eine enorm lange. Nun will man es anscheinend eine Saison noch einmal miteinander probieren. Bleibt zu hoffen, dass beim Abschied nicht zu viel Erde verbrannt wurde. Der Ton untereinander war während der Trennung nämlich nicht gerade der Freundlichste, aber Steirer sind bekanntlich weder zimperlich noch nachtragend.

Die Stallions feiern indessen relativ ungestört ihren Meistertitel aus dem Vorjahr in der dritten Klasse weiter. Ja wollen die ins Buch der Rekorde mit der längsten Meisterfeier aller Zeiten? Langsam werden sie aber nun das Fest zu Ende gehen lassen, denn die neue Saison steht vor der Tür. Die Titelverteidigung wird sehr schwer. Ihr Headcoach Steve Zundl sagte, dass er, auf Grund seiner Tätigkeit als Coach bei den Gladiators, theoretisch wisse wie man diese schlagen kann. Der Konter aus dem Burgenland kam von Gladiators Obmann Paul Edelsbrunner: ‚Theoretisch weiß ich auch, wie man die New York Giants schlagen kann.‘

Invaders-Vorverkauf bei Ö-Ticket
Karten für die Spiele der GENRALI Invaders kann man jetzt auch bei Ö.Ticket – www.oeticket.com beziehen, berichtet der Verein. Gefunden haben wir sie dort noch nicht. Das erste Heimspiel der Invaders findet allerdings erst am 26. April gegen die Vienna Knights statt.

Pre-Saison-Party der Rams
Die erste Pre-Saison-Party in der Geschichte der Rams findet am 22. März im Kulturzentrum ALFA Steyrermühl statt. Es gibt: Trommel & Bass-Mucke von DJ RePeet und coole Drinks, die von den Cheerleadern und Spielern serviert werden. Die Rams haben also Cheerleader? Egal – denn es gibt nur eine Regel, meinen die Gmundener: Party!

Dragons literarisch wertvoll
Eine eloquente Saisonvorschau aus eigener Sicht bringen die Danube Dragons auf ihrer Webseite. Der Uni-Assistenzprofessor Klaus Lojka nähert sich da mit Anglizismen (Sequel, Return on Investment) und auch uns liebgewonnen Verben (sekundiert) dem Pulitzer-Preis an und beschreibt die grüne Sicht der Dinge wie wir meinen sehr ordentlich. Lesen Sie das literarische Kleinod selbst unter: Return of the Dragons II.

Wir wissen wer ihr seid!
Den LA Titans kann keiner so schnell was vormachen. Heute findet eine Pressekonferenz des zweiten Absteigers der Division I statt, auf ihrer Webseite geben sie bereits eine Einschätzung ihrer heurigen Gegner preis. Conclusio: Die Gladiators, Thunder und Stallions seien alle miteinander keine Schlechten. Zwar hätte hier ein Herr Lojka viel Arbeit als Lektor zu erledigen, aber man versteht wohl was die Titanen uns sagen wollen. Nur bei einem Gegner ist man sich noch nicht so ganz sicher. Mit den Wildgats (wilden Revlover?) sind wohl die Wildcats gemeint. Ihr erster von zwei möglichen internationalen Gegnern bei Freundschaftsspielen. Da sich die Schreibweise stringent durchzieht, es also eher kein Tippfehler ist, bitten wir höflichst um Korrektur. Bayern sind sehr pingelig mitunter.

Wir meinen: Die neue Division 2 wird trotzt ihrer geringen Mitgliederzahl eine sehr interessante, da jeder der vier Vereine ein hohes Diskussions- und Polarisationspotential in sich birgt. Die Thunder auf dem Weg zurück zur Vernunft (Stichwort: Nachwuchs), die Stallions als Dauerparty-Spezialisten und regierender Meister, die LA Titans als Lernresistente Abgestufte aus Sicht und Wunsch des AFBÖ und zu guter letzt die Burgenländer, die mehr Geld in der Kassa haben als die drei zusammen. Das könnte durchaus eine amüsante und interessante Meisterschaft werden.

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