Der Vikings Macher und gleichzeitig eine der tragenden Figuren der österreichischen Football Landschaft will sich in Zukunft nur mehr den Wikingern widmen.
Schon seit Tagen kursieren Gerüchte in der Szene denen nach Karl Wurm den AFBÖ Hut nehmen wird. Gestern wurden uns Informationen aus sicherer Quelle zugespielt, daß PKW (Abkürzung für Präsident Karl Wurm, wie er im Verein genannt wird) tatsächlich ‚Mit freundlichen Grüßen‘ sagen und sich in die ‚Privatwirtschaft Dodge Vikings‘ verabschieden wird. Das ganze soll spätestens bei der nächsten AFBÖ Versammlung, am Tag der Austrian Bowl, fixiert werden.

Football-Austria.com hat Karl Wurm heute dazu befragt und höchst verdächtig ein ‚Kein Kommentar‘ dazu geerntet. Keine Bestätigung, aber auch kein Dementi. Wurm wird also gehen, denn sonst hätte er dementiert. Die Frage ist nur: Warum?

Sicher dürfte mal sein sein, dass Wurm aus eigenen Stücken zurücktritt. Für den Verband ist er als Vizepräsident tätig. Er hat in der letzten Dekade einige (höchst erfolgreiche) Austrian Bowls organisiert, war Geburtshelfer seiner Lieblingsnichte Cheerleadermeisterschaft und hat sich an allen möglichen und auch unmöglichen Ecken und Enden eingebracht. Als stellvertretender Nachwuchsbeauftragter, als Ratgeber (Stichwort: Smart Up Programm) oder als Manager der Nationalmannschaft. Damit dürfte nun Schluß sein. Wurm hat fertig! Nur womit?

Nachdem er selbst dazu nichts sagen will, läßt das viel Raum für Spekulationen offen. Football-Austria.com hat Hinweise darauf, daß es zu einem heftigen Disput mit anderen Teams gekommen ist, welcher für Wurm Grund genug war sich jetzt zurückzuziehen. Bereits seit einiger Zeit sympathisiert der Vikings Präsident mit den Ideen (bezüglich der Zukunft der AFL) seines Blue Devils Kollegen Christoph Piringer. Das dürfte ihm nun heftige Kritik seitens eines anderen Teams aus dem Westen eingebracht haben. Wurm reicht es deshalb – er will nicht mehr darüber debattieren was er gut und weniger gut findet und das in Zukunft nur mehr für die Vikings mitentscheiden. Eine ‚Wurm-Piringer Connection‘ ist für manche Teams ein Dorn im Auge, sie vermuten dahinter gar Böses.

Die offizielle Lesart könnte am Ende mit den Worten ‚Auf Grund von Auffassungsunterschieden…‘ nüchtern beginnen oder auch enden. Eine Ende ist aber in jedem Falle so gut wie fix.

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