Das kanadische Duo wird nicht nur in der Kampfmannschaft spielen, sondern auch im Nachwuchsbereich tätig werden. Während Hoffman Österreich sehr gut bereits kennt (Hohenems, Graz), ist es für Dougherty der erste Aufenthalt in Europa. Für Hoffman gab es nur einen Grund wieder zu kommen: ‚Ich möchte lediglich wissen ob ich es schaffe Bernie doch zum Abnehmen zu bewegen!‘ Die Trattoria tobte, Kamber lief rot an, der über den Winter um die Mitte rum wieder an ‚Muskelmasse‘, wie er das sagt, zugelegt hat. ‚Im Ernst. Ich hab voriges Jahr einige Spiele der Gladiators gesehen‘, führt Hoffman aus, ‚und das was ich sah, gefiel mir sehr gut. Wie sie aufs Feld kamen, die Gegner dominiert haben, den Willen zum Sieg gezeigt haben, das hat mich beeindruckt. Ich möchte mir auch beweisen, dass ich noch nicht fertig bin mit Football, auf Grund meiner schweren Verletzung vom Vorjahr. Ich bin wieder zu 100% fit. Und ich wollte ein letztes Mal gemeinsam mit Bernie spielen. Es ist also mehr eine Freundschaftsgeschichte – wir sind gute Freunde.‘

Kärntner sind das Sahnehäubchen

‚Voriges Jahr sind wie hier gesessen und haben uns gefragt: was wird das werden‘, erinnert sich Bernhard Kamber. ‚Ich hab gesagt wir gewinnen die Challenge Bowl und dann schauen wir weiter. Wir haben sie gewonnen und jetzt schauen wir weiter. Aus meiner Sicht haben wir im Vorjahr gar nicht so überragend gespielt. Das muss noch viel besser gehen. Die Kärntner waren das Sahnehäubchen auf einem Team, welches sich sehr ordentlich entwickelt hat. Wir haben heuer mit Gerd Ladining noch einen Spieler aus Kärnten in der Mannschaft der einiges an Erfahrung mitbringt und wir haben Jürgen Hronek aus Baden dazubekommen. Wir haben das Team also auch von außen verstärkt um den Football im Burgenland zu stärken. Das ist auch ein Signal an alle Burgenländer, dass diese Mannschaft so attraktiv ist, dass die Leute von weither kommen um mitzumachen und sollte auch Ansporn sein für die jungen Leute hier.‘

Kampfansage an Belgrad und Budapest

‚Nachdem ich ja auch für das Säbelrasseln in dem Team zuständig bin, möchte ich mich bei Gabriel Dielacher für die Einladung zur SELAF bedanken und gleichzeitig die Kampfansage an Belgrad und Budapest, unserem härtesten Gegner in der Division I, aussprechen. Ich sage nicht, wie im Vorjahr, dass wir das Finale erreichen werden, aber, sollten wir halbwegs verletzungsfrei bleiben, dann erwarte ich von dem Team erneut, dass es sehr weit kommen wird und von der Pizzeria hier, dass sie 2007 den Raum ausbauen, damit wir die Presseleute auch alle rein bekommen werden. Ich möchte mich an der Stelle bei den Zuschauern und bei allen die uns unterstützt haben bedanken. Was die Medien hier für uns getan haben im letzten Jahr war ein Wahnsinn. Danke für diese Hilfe.‘

‚Mit den Wolves haben wir noch eine offene Rechnung aus dem Herbst‘, fügt Andreas Mayer an. ‚Wir wissen, dass auch die Ungarn zu schlagen sind. Den Plan haben wir schon, wir müssen ihn nur noch umsetzen.‘

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