Während die erste Partie, Ravens vs. Colts, als Schlafmittel nach Rezeptpflicht schrie, entwickelte sich die Begegnung Saints vs. Eagles zum absoluten Sonntagmorgen-Schlager.

Eine erneut inferiore Leistung von Quarterback Peyton Manning reichte den Indianpolis Colts aus um gegen offensiv ebenso völlig harmlose Ravens einen Fieldgoal-Wettbewerb mit 5:2 zu gewinnen. Colts Kicker Adam Vinateri sei’s gedankt. Die Highlights des Spiels? Vier Interceptions, gerecht auf beide Teams aufgeteilt, sieben Fieldgoals, fünf für den Sieger – Endstand 15:6. Football zum Abgewöhnen, denn nicht immer war die unterirdische Offensivleistung auf besonders eloquente Defensivarbeit zurückzuführen. Die beiden ORF-Kommentatoren Michael (Guttmann & Eschlböck) waren bemüht gute Miene zum schwachen Spiel zu machen, man hörte dem Duo aber an, dass der Spaßfaktor hier sehr begrenzt war.

Indianapolis trifft damit im Conference-Final auf den Sieger der Partie San Diego vs. New England (Sonntag).

Ganz anders das danach folgende Match zwischen den New Orleas Saints und Philadelphia Eagles. Ein Reigen an Bigplays und schönen Aktionen. Ein Monsterhit an Saints-Rookie Reggie Bush versprach schon zu Beginn des Matches ein hartes Duell um den Einzug in die Conference-Finals. Zunächst sah man aber auch hier ledigliche Fieldgoals. Saints Kicker John Carney traf aus 33 bzw. 23 Yards, bevor Jeff Garcias 75-Yards-Pass auf Dontè Stallworth die Eagles erstmals in Führung brachte. Diese wechselte in der ersten Hälfte noch zwei weitere Male. Reggie Bush auf Seiten New Orleans und danach Brian Westbrook bei den Eagles sorgten jeweils für Rushing Touchdowns. Nach zwei Vierteln stand es 13:14 – Hochspannung war für die letzten beiden Spielabschnitte also vorprogrammiert.

Westbrook baute mit einem Playoff-Touchdown-Rekordlauf über 62 Yards die Führung für Philadelphia auf 13:21 aus. New Orleans Runningback Deuce McAllister zeigte sich an diesem Abend von seiner unwiderstehlichen Seite (163 Offense-Yards) und brachte mit zwei Touchdowns (5 Yards Lauf & 11 Yards Pass von Drew Brees) die Saints mit 27:21 in Front. Dramatisch auch das letzte Viertel. David Akers verkürzte mit einem Fieldgoal auf 27:24. Danach kamen die Gäste noch zwei Mal in Ballbesitz, doch die Defense der Saints hielt Wetsbrook & Garcias Angriffen stand. Nach einem First Down durch McAllister konnten die Mannen vom Mississippi das Spiel abknien. Damit endete die Playoffpartie zwischen den beiden Teams, wie auch schon das regular-seaosn-game mit 27:24 für New Orleans.

New Orleans bekommt es kommendes Wochenende mit dem Gewinner des Sonntagsspiels zwischen Chicago und Seattle zu tun.

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