Die IFAF ratifizierte am 5. Juli den Vorschlag zur Gründung der kontinentalen Komitees Europa, Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien. Die Sache ist aus Sicht der EFAF nicht nur dem Sport selbst nicht dienlich, sie sei auch rechtlich unwirksam.
Die EFAF erkennt hier große rechtliche Fehler im Verfahren. Solche Änderungen der Statuten bedürfen der Zustimmung der Mehrheit der Mitglieder, von diesen müssen wiederum mehr als die Hälfte anwesend sein. 31 Mitglieder wären bei der Abstimmung dabei gewesen, laut EFAF Rechnung hat die IFAF nun 64 Mitgliedern mit den in Austin neu aufgenommen Ländern Kuwait und Puerto Rico. Daher sei nicht die Hälfte der Mitglieder dabei und damit die Versammlung auch nicht beschlussfähig gewesen.
Die EFAF habe daher Protest gegen die Abstimmung eingereicht und um einen weitere Überprüfung der Rechtsmäßigkeit des Verfahrens gebeten.
Wenn die Führung der IFAF in einen Dialog über neue Organisationsstrukturen treten will, dann wäre die EFAF dafür offen, aber niemand könne einseitig über das Management von einem Dritten und über das Schicksal eine andere juristische Person entscheiden.
Die Vorschläge und Kommentare der EFAF zum jetzigen Prozedere habe die IFAF, sowohl Vorstand als auch Arbeitsgruppe, nicht berücksichtigt.
Wie bereits im Schreiben vom 3. Juli 2012 an alle Mitgliedsverbände der IFAF, warnt die EFAF erneut vor möglicherweise irreparabel Schäden. Es gäbe keine offensichtlichen Vorteile im Austausch von lokal entwickelten und unabhängige kontinentalen Verbänden durch eine zentrale Struktur, wie von der IFAF vorgeschlagen. Es bestehe ein offensichtlicher Bedarf an Gesprächen mit den IFAF Führungskräften, um eine Orientierungslosigkeit der EFAF-Mitglieder und der Öffentlichkeit zu vermeiden.
Deshalb werde die EFAF dahingehend alle erforderlichen rechtlichen Maßnahmen treffen und bestätigte am Ende sich selbst als das einzig ausführende Organ in Europa, welches befähigt ist europäische Wettbewerbe zu verwalten.

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