Am Freitagnachmittag dementiere die Liga noch Berichte darüber, dass die Prague Lions in finanziellen Schwierigkeiten stecken und zum bevorstehenden Spiel in Fehervar gar nicht mehr antreten werden. Die Enthroners „berichtigen“ die Liga aber Stunden später und sagen Samstagvormittag die Partie ab.

»Das Spiel am Sonntag gegen die Prague Lions wurde leider abgesagt, da die tschechische Mannschaft aufgrund finanzieller Probleme nicht nach Ungarn reisen konnte.« heisst es auf dem instagram Kanal der Ungarn.

Kurz danach korrigierte die Liga selbst ihr Statement vom Vortag.

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22. Juli 2023: Verwirrung um Prague Lions

Was ist los in Prag? Wie das Hamburger Abendblatt auf Berufung von Spielern und Insidern berichtet, steht das ELF Franchise Prague Lions kurz vor dem Aus. Die Liga dementiert das allerdings.

Die Prager wären nach den Istanbul Rams, die in der Off Season ihren Rückzug bekannt gaben und dem kürzlich erfolgten Lizenzentzug der Leipzig Kings durch die Liga, der dritte Teilnehmer, der aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben muss.

Zunächst berichtete der GFL Profi Nate Morris auf Twitter, der sich selbst als ELF Insider bezeichnet und seine Quellen nicht bekannt geben will, über angebliche Streiks und Sit Outs bei den Tschechen, manche Spieler hätte seit Mai keine Gehalt bekommen.

Er spart dabei auch nicht an Kritik an ELF Commissioner Patrick Esume, der keinerlei Verständnis für die Situation der Prager Spieler zeigen würde.

Kurz danach erschien im Hamburger Abendblatt ein Artikel dazu. Die Lions sollen bereits bei ihrem nächstes Spiel, auswärts in Fehervar, nicht mehr antreten.

Hamburger Abendblatt

Berichtete ran auf der Webseite zunächst noch über den Artikel im Abendblatt, erschien an selber Stelle kurz danach ein Dementi der Liga. Der Spielbetrieb sei nicht gefährdet, die Partie am Sonntag in Ungarn wird ebenso stattfinden wie die restlichen Begegnungen der Lions in dieser Saison.

Wie es um Prag tatsächlich bestellt ist, wird man also bereits am Sonntag wissen, wenn das Spiel gegen die Enthroners ansteht. Ein weiterer Ausfall wäre für die Verantwortlichen der ELF, die von 2022 auf 2023 gleich sechs neue Franchises in die Liga aufgenommen haben, ein schlechtes Signal für ihre sehr offensive Expansionspolitik.

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