Mit Jordy Bernhard (25 J., 1.76m, 87kg) von der Hardy Simmons Universität (NCAA Div III) hätten die Salzburger wohl noch niemanden überrascht, ihr zweiter Legionär, der ehemalige Raiders-Spieler Will Galusha, ist aber zumindest eine kleine Sensation.

Nicht nur, weil er bei den Raiders war, sondern auch, wie er von dort ging.

Im Juni 2008 verließ Galusha unerlaubter Weise und trotz eines gültigen Vertrages mit den Raiders die Stadt Innsbruck in Richtung USA, da ihm die Hochzeit seines Bruders wichtiger als die Euro Bowl war, und wurde im Anschluss von den Tirolern dafür fristlos entlassen.
Top-Legionär
Sportlich kann man allerdings gegen Galusha wenig bis gar nichts sagen. Auch die Raiders waren mit den Leistungen des 1.73m großen und 79kg schweren Galusha durchaus zufrieden. Wäre er ihnen nur nicht einfach abgehauen. Sollte der US-Amerikaner also heuer keine offenen Einladungen zu Familienfeierlichkeiten haben, dann wird der 24-jährige Defensive Back den Bulls wohl sehr viel Freude bereiten, zudem man ihn auch als Offensivwaffe einsetzen kann. Er ist zumindest derzeit am Papier der mit Abstand stärkste Legionär in der Division 1.

Von der gleichen Uni wie Glausha kommt der Quarterback und Wide Receiver Jordy Bernhard. Als Quarterback starten wird aber bei den Bulls mit Sicherheit der Österreicher Andreas Diwald, Bernhard wird als Receiver zum Einsatz kommen und ist natürlich ein Edel-Backup für Diwald.

Footballpics.info: Will Galusha bei den Salzburg Bulls

Wo ein Schubert ist…
…da ist auch ein guter Legionär. Ob das Engagement von Stefan Schubert (ehemals Giants und Blue Devils) mit der Verpflichtung von Galusha etwas zu tun hat, ist nicht bekannt. Offiziell ist Schubert nur DL-Coach der Bulls, der Salzburg-Heimkehrer gilt aber als Transfer-Spezialist. Auch das Trio Lukas Miribung, Benedikt Brugnara und Marko Radovanovic könnten dabei Einfluss gehabt haben, spielten sie zusammen mit Galusha ja bei den Raiders.

Zum ersten Mal im Einsatz wird man Galusha, Benhard, Diwald, Miribung & Co am Sonntag, den 29. März in Rudersdorf sehen, wo sie sich bei den CNC-Gladiators für das erlittene Debakel aus dem Jahr 2007 revanchieren wollen.

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