Am Freitag wurden Graz und Innsbruck besichtigt, Wien folgt am Samstag. 

Bei der internationalen Begutachtung zeigten sich die Städte Graz und Innsbruck einmal mehr nur von den besten Seiten. Bei strahlendem Sonnenschein waren die Vertreter der Teams in der Gruppe A nicht nur von der mächtigen Tiroler Nordkette beeindruckt, auch das hochmoderne Tivoli-Stadion hatte es den Gästen aus USA, Mexiko, Australien und Deutschland sichtbar angetan. Bemerkenswert auch die lange Anreise des Australiers Stephen Komnacki: Der Manager der australischen Mannschaft nimmt eine insgesamt 60-stündige Reise auf sich und verbringt somit mehr Zeit im Flugzeug, als an diesem Wochenende in Österreich.

Auch bei der zweiten Begutachtung am Freitag in Graz waren alle Vertreter hochzufrieden. Die Delegationen aus Japan, Kanada und Frankreich – die bei der Weltmeisterschaft gemeinsam mit Österreich in der Gruppe B spielen werden – hatten nur lobende Worte für die Stadt Graz, die Organisation und für die UPC-Arena übrig. Insgesamt waren alle sehr glücklich mit dem Ablauf der Besichtigungen am Freitag. Das zeigte sich auch bei den Pressekonfrenzen, die zeitgleich in den Stadien in Graz und Innsbruck abgehalten wurden.
Innsbruck (Tivoli-Stadion):
Tommy Wiking, Präsident IFAF (International Federation of American Football):
"Österreich ist immer eine Reise wert. Die Veranstalter machen einen großartigen Job. Innsbruck ist eine tolle Stadt, das wird sie auch für die teilnehmenden Teams sein. Bis jetzt läuft alles hervorragend. Alle sind sehr zufrieden."
Michael Eschlböck, Präsident AFBÖ (American Football Bund Österreich):
"Wie gewohnt präsentiert sich Innsbruck von seiner schönsten Seite. Die Trainingsplätze sind fantastisch, die Hotels ebenso und das Tivoli-Stadion ist einfach beeindruckend mit der Kulisse der Nordkette im Hintergrund. Ich bin mir sicher, dass die Teams in Graz genauso begeistert von den Rahmenbedingungen sind, wie wir hier in Innsbruck."
Javier Rodrigo Garcia Reyes, Head Coach, Mexiko:
"Die Bedingungen hier in Innsbruck sind fantastisch. Das Stadion ist großartig und auch die Hotels sind sehr schön. Wir kommen hier her nach Österreich, um zu gewinnen. Wir arbeiten seit Monaten sehr hart an diesem Ziel und werden unser Bestes geben. Ich kann den Beginn der Weltmeisterschaft nicht mehr erwarten."
Nick Inzerello, Chief of Mission, USA:
"Wir kommen mit einem komplett neuen Team nach Österreich. Wir kommen mit noch besseren Spielern, als bei der letzten Weltmeisterschaft 2007 in Japan. Trotzdem wird es sehr schwer werden, gegen die anderen Teams zu bestehen. Es ist die Weltmeisterschaft – bei diesem Turnier spielen nur die besten Nationalteams der Welt. Es gibt hier keine leichten Gegner."
Marshall Happer, Chief of Mission, Deutschland:
"Wir sind glücklich, dass wir bei der Weltmeisterschaft dabei sind. Wir sind in einer sehr schweren Gruppe, kommen aber nicht hier her um als Letzte nach Hause zu fahren. Wir wollen natürlich gewinnen."
Stephen Komnacki, Chief of Mission, Australien:
"Ich bin von den Bedingungen hier in Österreich begeistert. Wir kommen natürlich als Außenseiter zur Weltmeisterschaft, aber wir können überraschen. Das ist unser großer Vorteil. Wir haben einen guten Trainerstab. Außerdem haben wir mit Ben Graham von den Arizona Cardinals einen ausgezeichneten Kicker und Punter, der mit uns nach Österreich kommt. Das hilft."
Graz (UPC-Arena):
Kiyoyuki Mori, Head Coach, Japan:
"Die letzten Wochen in Japan waren für alle sehr schwierig, dementsprechend war auch die bisherige Vorbereitung. Man kann sagen es war ein Desaster. Wir waren aber immer fest entschlossen, zur Weltmeisterschaft nach Österreich zu kommen. Das ist auch für unsere Spieler wichtig. Natürlich wollen wir bei der Weltmeisterschaft Gold holen und ich denke wir haben realistische Chancen. Die Stadt Graz ist auf jeden Fall perfekt für eine Weltmeisterschaft geeignet."
Coach Larry Legault (Frankreich):
"Für mein Team war schon die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Österreich ein Erfolg, aber natürlich wollen wir uns damit nicht zufrieden geben. Frankreich und Österreich spielen auf einem ähnlichen Level, die Klubs spielen in den europäischen Bewerben gegen einander, daher kennt man sich ein bisschen. Kanada und Japan sind sicher sehr stark einzuschätzen, aber Chancen hat man immer. Die Rahmenbedingungen in Graz sind jedenfalls perfekt. Ich freue mich schon auf das Turnier."
Coach Larry Haylor (Kanada):
"Zuerst ein Kompliment an die Stadt Graz und an die Veranstalter der Weltmeisterschaft. Alles, was ich bisher gesehen habe, liegt weit über meinen Erwartungen: Unser Hotel, das Stadion und vor allem die Stadt. Man sieht, dass die Verantwortlichen alles tun, damit diese Weltmeisterschaft ein Erfolg wird. Sportlich gehen wir mit dem Vorsatz ins Turnier, dass wir mit den anderen Teams mithalten wollen. Ich weiß natürlich, dass wir zu den Favoriten zählen, aber wir sind zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft, das darf man nicht vergessen. Ich freue mich schon auf die Spiele gegen Japan, Frankreich und Österreich in diesem tollen Stadion."

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