Die Hauptstadt Footballer hatten, gegen die Hurricanes, große Probleme ins Spiel zu kommen.

Anstrengende zehn Spiel-Wochen lagen hinter dem Team der Berlin Adler und vor der WM-Pause servierte der Spielplan den Berlinern noch einmal einen dicken Brocken: die Kiel Baltic Hurricanes kamen nach Berlin – Spiel Nummer elf.

Von Beginn an machte Kiel deutlich, dass sie ihre Siegesserie in der German Football League weiter ausbauen wollten. Nach einem 24-Yard-Fieldgoal von Julian Dohrendorf hieß es schnell 0:3 und Julian Ampaw erhöhte mit einem 1 Yard-Lauf noch im ersten Spielabschnitt auf 0:10.

Auch im  zweiten Quarter dominierten die Gäste. Quarterback Jeff Welsh warf einen 24-Yard-Pass auf Schweizer Tight End Cedric Charpilloz, so zur Halbzeit ein für Berlin ernüchterndes 0:17 auf der Anzeigetafel stand.

So hofften die Fans auf den Rängen – wie so oft in den letzten Wochen – wieder einmal auf eine Steigerung der Adler in der zweiten Halbzeit. Aber schon der erste Drive brachte erneut eine Ernüchterung. Nach nur drei Spielzügen mussten die Adler den Ball wieder abgeben.
Als Karl Michel (#32) nach einer Interception den Ball bis in die Endzone der Kieler trug, dachten die Zuschauer, daß jetzt der Knoten geplatzt sei. Eine Holdingstrafe beim Return, machte den Touchdown aber zu Nichte. Auch in der anschließenden Angriffsserie konnten die Adler keine Punkte auf die Anzeigetafel bringen. Ein Fieldgoal-Versuch von Justin Sterz aus 27 Yards ging rechts vorbei.
Es lief bereits das vierte Quarter, als die Kieler durch unnötige Strafen innerhalb von nur zwei Spielzügen 45 Yards abgeben mussten. Dann gelang der Adler Defense ein Quarterback Sack und Kiel musste den Ball abgeben. Jetzt trat die Adler Offense positiv in Erscheinung und Tory Cooper vollendete die Angriffsserie mit einem 4-Yard-Touchown-Lauf. Nach dem PAT von Justin Sterz stand es 7:17.
Der Versuch des Onside Kicks misslang und Kiel kam wieder in Ballbesitz. Die Adler eroberten den Ball aber schnell zurück. Dann verletzte sich Quarterback Clint Toon und Daniel Voehringer führte die Offense bis kurz vor die Endzone. Toon kehrte zurück und vollendete mit einem 3-Yard-Lauf zum 13:17. Die Uhr stand bei 1:19 Restspielzeit. Der PAT ging daneben, aber Kiel kassierte eine Strafe, so dass der Kick wiederholt werden musste. Im zweiten Anlauf traf Sterz sein Ziel und es stand 14:17. Jetzt suchten die Adler abermals ihre Chance im Onside Kick, aber auch diesmal ging der Ball ins Seitenaus.
Da die Adler keine Auszeit mehr zur Verfügung hatten, um die Uhr zu stoppen, konnten die Hurricanes nun die Zeit auslaufen lassen, um einen knappen, aber verdienten Sieg mit nach Hause zu nehmen.

Vor den Adlern liegen jetzt vier spielfreie Wochen, in denen sie neue Kräfte sammeln können, bevor es am 24. Juli in Schwäbisch Hall und dann am Sonntag, dem 31. Juli um 15 Uhr, gegen die Dresden Monarchs, im Jahnstadion wieder um GFL-Punkte geht.

Berlin Adler vs. Kiel Baltic Hurricanes 14:17
(0:10/0:7/0:0/14:0)

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