Die Vienna Vikings bleiben in der American Football League Europe (AFLE) das Maß aller Dinge! Am vierten Spieltag feierten die Wiener vor 3.856 Fans im  Wiener-Sport-Club-Stadion einen souveränen 47:20-Heimsieg gegen die Alpine Rams. Getragen von einer spektakulären Leistung von Quarterback Ben Holmes und einer bärenstarken Tight-End-Connection ließen die ungeschlagenen Wikinger den Gästen aus der Schweiz über weite Strecken keine Chance.

Die Mannschaft von Head Coach Chris Calaycay untermauerte mit diesem vierten Sieg im vierten Spiel eindrucksvoll ihre Ambitionen auf den europäischen Thron. Von Beginn an kontrollierten die Hausherren in Hernals das Tempo der Partie, setzten die gegnerische Defensive unter Dauerdruck und nutzten ihre Chancen im Angriffsspiel eiskalt aus.

Vienna Vikings vs. Alpine Rams 47:20

Viertelscores: (14:7/13:0/6:0/14:13) | Sa. 13.06.2026 | 18:00 Uhr | 📍 Wiener-Sport-Club-Stadion, Wien

Der Mann des Abends hieß zweifelsohne Ben Holmes. Der US-Quarterback der Vikings lieferte eine absolute Masterclass in Sachen Präzision und Spielübersicht ab. Holmes zerlegte die Verteidigung der Schweizer nach allen Regeln der Kunst. Am Ende des Tages verbuchte er unglaubliche 323 Passing Yards und warf vier Touchdown-Pässe. Um die Gala abzurunden, tankte sich der Spielmacher bei einem Quarterback Sneak auch noch selbst in die Endzone.

Besonders die Ausmaße der viktorianischen Tight-End-Gruppe stellten die Rams vor unlösbare Aufgaben. Bernhard Seikovits präsentierte sich in absoluter Topform, fing zwei Touchdowns aus der Luft und wurde völlig verdient zum „TISSOT Player of the Week“ gekürt.

 

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Gemeinsam mit dem gewohnt verlässlichen Receiving Leader Philipp Haun bildete er die Lebensversicherung im Passspiel. Doch damit nicht genug: Auch Physis-Monster Florian Bierbaumer steuerte zwei wuchtige Touchdowns zum Erfolg bei. Als Runningback Karri Pajarinen das Ei per Lauf zum zwischenzeitlichen Ausbau in die Endzone hämmerte, war die Demontage der Rams-Defense perfekt.

Special-Teams-Highlight und Ausblick auf London

Neben dem offensiven Feuerwerk durften auch die Special Teams der Wiener jubeln. Noel Swancar erzwang mit einem harten Hit einen Fumble der Schweizer. Sebastian Ernst schaltete am schnellsten, sicherte den freien Ball und trug ihn unter dem frenetischen Jubel der Fans per Return-Touchdown direkt in die Endzone.

Die Defensive der Vikings agierte über das gesamte Spiel hinweg diszipliniert und hielt die Alpine Rams gut in Schach. Die Eidgenossen kämpften zwar aufopferungsvoll und konnten in der Garbage Time mit 13 unbeantworteten Punkten noch Ergebniskosmetik betreiben. Doch zu diesem Zeitpunkt war der Wiener Heimsieg längst in trockenen Tüchern.

Nach diesem Erfolg schrauben die Vienna Vikings ihre Bilanz auf eine makellose 4-0-Serie. Lange ausruhen ist für das Team von Head Coach Chris Calaycay aber nicht drin, denn der Fokus liegt bereits auf der nächsten Aufgabe in The League Europe: In Week 5 wartet die Auswärtsreise zu den London Warriors (1-3). Die Briten konnten erst am Sonntag historisches feiern und sicherten sich mit einem deutlichen 51:26 gegen die Firenze Red Lions den allerersten Sieg ihrer noch jungen Franchise-Geschichte.

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