Hitziger Schlagabtausch am Tivoli

Die Sloweninnen erwischten den besseren Start in die Partie und gingen früh in Führung. Aber die Constables hielten im AFBÖ-Leistungszentrum am Tivoli mit aller Kraft dagegen und ließen die Tigers zu keinem Zeitpunkt davonziehen. Katrin Mansbart analysierte das hochkarätige Duell der beiden Top-Teams nach der Partie reflektiert: „Wir wussten, dass es ein enges Match wird, aber wir hatten gehofft, dass wir nicht so lange im Rückstand sind.“

Erst kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit gingen die Wienerinnen erstmalig in Führung, doch die Tigers zeigten sich unbeeindruckt und drehten die Partie in der verbleibenden letzten Minute noch einmal zu ihren Gunsten um. Für die Constables war in diesem Moment klar: Alles oder nichts. Ein erneuter Rückschlag und die dritte Final-Niederlage in Folge sollte mit allen Mitteln verhindert werden. Die Wienerinnen setzten in der absoluten Schlussphase folgerichtig alles auf eine Karte.

Game-Winner drei Sekunden vor dem Ende

Der Mut zum Risiko wurde belohnt. Mit dem allerletzten Drive des Spiels gelang den Wienerinnen der entscheidende Game-Winning-Touchdown. Die Spieluhr zeigte lediglich noch drei Sekunden an, als Receiver Franziska Sottner den Ball in der gegnerischen Endzone zum 37:34-Endstand sicherte und den Jubel auslöste.

„Unglaublich! Was für ein Ende für eine geniale Saison! Wir haben das ganze Jahr über so eine Energie reingesteckt, jetzt sind wir einfach nur glücklich, das Finale gewonnen zu haben“, jubelte Mansbart ausgelassen mit ihren Teamkolleginnen, während der Coaching-Staff die obligatorische Dusche aufgebrummt bekam.

Cheftrainer Robert Riedl: „Ein würdiges Finale zwischen den zwei besten Teams der Regular Season und für die Zuschauer ein Match auf hohem Niveau. Der letzte Drive war das Ergebnis harter Arbeit. Wir waren zwei Mal knapp out of bounds, aber dann haben wir im entscheidenden Moment ein perfektes Play gezeigt. Die Passroute, die Laufwege, da hat einfach alles gepasst.“

Bronze geht nach Amstetten

Im Spiel um den dritten Platz durfte ebenfalls gejubelt werden. Der Bronzerang ging bei den diesjährigen Sport Austria Finals an Amstetten Thunder. Die Niederösterreicherinnen zeigten eine dominante Vorstellung und setzten sich im kleinen Finale deutlich mit 34:7 gegen die DeLaSalle Saints durch.


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