Rhein Fire und Head Coach Mark Ridgley gehen nach nur einer gemeinsamen Saison getrennte Wege. Der 40-jährige US-Amerikaner führte das AFLE-Team 2026 mit zehn Siegen und zwei Niederlagen zum Gewinn der North/West Conference, scheiterte mit Fire aber im Halbfinale an den Wrocław Panthers.

Bei Rhein Fire gibt es nach einer ohnehin ereignisreichen Saison auch auf der sportlichen Führungsebene eine Veränderung. Head Coach Mark Ridgley wird 2027 nicht mehr an der Seitenlinie des AFLE-Franchises stehen.

Wie Rhein Fire am Samstag bekanntgab, haben sich beide Seiten auf eine Beendigung der Zusammenarbeit geeinigt.

Rhein Fire will „neue Impulse“ setzen

Geschäftsführer Daniel Thywissen erklärte nach Gesprächen mit Ridgley und Sportdirektor Rohat Dagdelen, dass sich alle Beteiligten offen über den Verlauf der Saison ausgetauscht hätten.

„Wir haben uns offen und ehrlich über den Saisonverlauf ausgetauscht. Allen Beteiligten war schnell klar, dass wir neue Impulse zur Weiterentwicklung der Mannschaft setzen wollen. Ich danke Mark Ridgley für seine Arbeit im Sinne unserer Vision“, wird Thywissen in der Mitteilung zitiert.

Die Organisation bedankte sich zugleich ausdrücklich bei Ridgley und seiner Familie. Rhein Fire habe Mark Ridgley, seine Frau, die beiden Töchter sowie seine während der Saison zu Besuch gewesenen Eltern als „tolle Menschen kennen und schätzen gelernt“.

Zehn Siege und Conference-Titel

Sportlich blickt Ridgley auf eine erfolgreiche Regular Season zurück. Rhein Fire beendete die reguläre Saison mit einer Bilanz von zehn Siegen und zwei Niederlagen und gewann damit die North/West Conference.

Im Playoff-Halbfinale war für Fire allerdings Endstation. Gegen die Wrocław Panthers verpasste das Team den Einzug in den Gold Bowl.

Damit endet Ridgleys Zeit in Duisburg bereits nach einer Saison.

Ridgley bedankt sich bei Coaches, Spielern und Fans

Der 40-jährige US-Amerikaner blickt trotz des Abschieds positiv auf seine Zeit bei Rhein Fire zurück.

„Die Saison bei Fire war geprägt von vielen Höhen, einigen Tiefen und einigen unvorhergesehenen Herausforderungen. Ich habe großen Respekt und bin sehr dankbar für das Engagement, mit dem alle Beteiligten diese Widrigkeiten gemeistert und weitergemacht haben“, so Ridgley.

Besonders bedankte er sich bei seinem Trainerstab, den Spielern, der Organisation und den Fans.

„Ich bin den Coaches, den Spielern, der Organisation und vor allem den Fans für ihre Treue, ihre Liebe und ihre Unterstützung während der vergangenen Saison für immer dankbar. Ich wünsche allen viele zukünftige Erfolge und werde die gemeinsamen Erinnerungen für immer in Ehren halten.“

Von den Chargers über Ungarn zu Rhein Fire

Ridgley hatte Rhein Fire zur Saison 2026 übernommen. Zuvor war er als Head Coach der Fehérvár Enthroners in Ungarn tätig.

Der US-Amerikaner verfügt zudem über langjährige Erfahrung aus der NFL. Ridgley arbeitete mehrere Jahre als Assistenztrainer bei den Los Angeles Chargers.

Wer Rhein Fire in der Saison 2027 als Head Coach übernehmen wird, gab das Franchise zunächst nicht bekannt.

Bild: Rhein Fire / Mirkan Dagdelen

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