Lediglich in ihrer Debütsaison 2022 erreichten die Raiders die Post Season, seither hiess es stets: Leider Nein. 2025 ist es, nach einer 24:34-Niederlage gegen Rhein Fire, bereits vor der letzten Runde klar, dass der Ausgang des Spiels nächste Woche gegen Köln am vorzeitigen Ausscheiden nichts mehr ändern wird.

Benedikt Radauer, Wide Receiver der Raiders: „Es war ein schweres Spiel heute, Rhein Fire hat in der Offensive unglaublich gut gespielt. Es tut sehr weh, dass wir die Playoffs verpassen – vor allem weil es knapp war. Wir haben noch ein Spiel und hoffen, dass sehr viele Fans ins Stadion kommen.“

Das Spiel:

Dabei begann das Spiel noch recht erfreulich. Die Gäste aus Tirol starteten mit ihrer Offense ins Spiel und legten einen blitzsauberen Eröffnungs-Drive hin. Läufe von Tyrrell Bovelle und Jan Wiesauer, zwei Pässe von N’Kosi Perry auf Jacorey Sullivan, der zweite zum 0:7 (PAT Jonata Loria).

Die Antwort von Rhein Fire war aber ebenfalls beeindruckend. Bei ihnen gingen die First Downs über Jonathan Scott und Harlan Kwofie, der nach Pass von Chad Jeffries auch das 7:7 erzielte (PAT Sebastian Van Santen).

Ein amüsantes erstes Viertel ging so zu Ende.

Nach dem ersten Seitenwechsel waren die Gäste wieder an der Reihe. Begünstigt durch eine Strafe gegen Fire blieb ein Drive der Raiders am Leben, den erneut Sullivan, nach Pass von Perry, zum 7:14 (PAT Jonata Loria).

Und wieder erfolgte die Antwort der Rheinländer sofort. Aber nicht vollständig. Jonathan Scott entfloh der Tiroler Defense zum 13:14, der Kick von Van Santen verfehlte sein Ziel jedoch.

Dann wurden erstmals Punts ausgetauscht, bevor die Raiders sich eine gute Chance auf weitere vole Punkte mit einer Strafe zunichte gemacht haben. Am Ende traf Jonata Loria zum 13:17. Fire hatte noch eine Minute bis zur Pause. Und die nutzten sie – Jeffries auf Harlan Kwofie zur ersten Führung des Heimteams. 20:17 zur Halbzeit.

Die Hausherren mit dem Ball zu Beginn der zweiten Halbzeit, konnten für einen ersten Nackenschlag sorgen und taten das auch. Die Raiders Defense übersah Jannik Loercks, der sah viel Grün vor sich und lief zum 27:17.

Der Druck lag nun auf Tirol.

Und da ging vorerst dann leider nur mehr wenig. Die Raiders mussten punten. Fire spielte mit der Raiders Defense Katz und Maus, der Drive ging über 80 Yards und Harlan Kwofie sorgte mit seinem dritten Touchdown für das 34:17. Tirol konnte in der Phase nur mehr zuschauen in der Schauinsland-Reisen-Arena.

Aber es sollte noch offensive wie auch defensive Highlights Made in Tyrol geben. Markus Schaberl verkürzte im letzten Viertel auf 24:34. Die Raiders Defense dann wieder am Posten, stoppte den Drive der Rheinländer, aber dann versandete der Drive der Tiroler in einem Turnover on Downs midfield. Das Ganze wiederholte sich nochmal. Chancen hätten die Raiders am Ende wohl vorgefunden, aber diese nicht nutzen können.

Am Ende steht das ernüchternde, wenn auch klare Ausscheiden.

Denn die Saison ging nicht alleine in Duisburg verloren, sondern u.a.a. in den erlittenen Sweeps gegen München und Wien, gegen das man in acht Versuchen überhaupt noch nie gewinnen konnte. Es wird wohl in Tirol in der Offseason unter jedem Stein geschaut werden müssen, denn aktuell hat man sich noch weiter von der Spitze entfernt als man das 2024 und 2023 noch war.

ELF WEEK 13

Rhein Fire (7-4) vs. Raiders Tirol (5-6) 34:24
(7:7/13:10/14:0/0:7)
SO 10. August 2025 16:25 Uhr · Schauinsland-Reisen-Arena Duisburg

Weiters:

Vienna Vikings (10-1) vs. Wroclaw Panthers (5-6) 50:36
(15:7/15:7/7:16/13:6)
SA 9. August 2025 18:00 Uhr · ERGO Arena Wiener Neustadt

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chicco
chicco
10. August 2025 22:58

umgekehrt 34:24