06.04.2005 00:00
Von: Jason Galanos

AFL Power Ranking #2 2005

Favorites dominates. Das erste Spielwochenende ist vorüber. Spielerisch hat es die erhofften Sensationen nicht gegeben, die Favoriten wurden Ihren Rollen gerecht.


Jason Galanos, die legendäre Nummer 98 der Vikings D-Line, hat 2004 seine Shoulderpads für immer an den Nagel gehangen. Die 206cm lange 'Spinne', wie er wegen seiner langen Glieder auch liebevoll genannt wird, präsentiert auch heuer wieder sein persönliches AFL Power Ranking auf Football-Austria.com. Updates folgen in unregelmäßigen Abständen.

Man sieht das die ganze AFL oder AIFL hart trainiert hat und jede Mannschaft vom Potential her verbessert in die neue Saison gegangen ist. Für Devils und Dragons ist der kurzfristige Wegbruch des Coaches noch nicht kompensierbar gewesen. Es ist zu wünschen daß die beiden Mannschaften es noch schaffen, damit wir dann tatsächlich die stärkste AFL zu sehen bekommen, die Österreich bis jetzt sein Eigen genannt hat. Sensationell aber ist die Show "American-Football" geworden: Rekordbesuch in Vorarlberg, Rekordbesuch in Kärnten; sogar die Giants bringen wieder Zuschauer in ihr Stadion; Sidevents vom Feinsten - meine Herren es ist "fein" geworden, sich vom Spieler zum Zuschauer zu wandlen. Es erfüllt mich mit Stolz zu sehen, wo der Sport mittlerweile schon ist und das nicht nur in Wien. APPLAUS APPLAUS APPLAUS an alle Verantwortlichen.

1. Chrysler Vikings
Job done. Die Vikings haben relativ unspektakulär das Spiel gegen die Falcons heruntergespielt. Schnell im ersten Viertel gescort, die Stärke des Gegners abgecheckt, danach einige Spielzüge durchprobiert und im Anschluß relativ bald eine Rotation der Spieler gestartet, damit möglichst jeder zum Einsatz kommt. Gefallen hat zeitweise die Defense mit einer konsequent umgesetzten "Swarm" Spielweise, die Offense hingegen hat nur das notwendigste getan, was manches Mal für den QB nicht angenehm war. Für eine echte Standortbestimmung der Vikings, war der Gegner an diesem Spieltag noch zu schwach. Keine Frage: um eine hochmotivierte und brandgefährliche Raiders Mannschaft nächste Woche zu schlagen, um somit erster Anwärter auf den Austrian Bowl zu bleiben, ist eine kräftige Leistungssteigerung notwendig.

2. Papa Joe’s Tyrolean Raiders
Wir sind regierender österreichischer Meister. Mit dieser Einstellung sind die Raiders gegen die Devils angetreten und haben das auch in meisterlicher Manier gegen eine vermeintlich neue "Macht" bewiesen. Kühl und routiniert hat man sich das Spiel der Teufel angesehen, unbeeindruckt von deren Stärke auf den richtigen Zeitpunkt gewartet, um ganz in Piratenmanier das Boot zu entern. Die Raiders sind eine fixe Größe am österreichischen Footballhimmel und deren Favoritenrolle ist in den nächsten Jahren in keinster Weise in Frage zu stellen. Entgegen meines ersten Powerrankings, mußte ich nach nochmaliger Durchsicht des Roster feststellen, dass auch die Personaldecke keine dünne mehr ist. Kommendes Wochenende sieht man, wie stark die Raiders wirklich sind und wer die alleinige Nr. 1 des Powerrankings sein wird.

5. ÖKO-Box Graz Giants
Yes we are back again!! kann nur die Conclusio aus dem ersten Spieltag sein. Eine erfrischende Spielweise der Giganten - vor allem die der Eigenbauspieler -, Zuschauer die endlich Lärm machen und für gute Stimmung sorgen und ein wohl gecoachtets Team. Einen oder eigentlich den vermeintlich "direkten" Gegner um die Playoffplätze letztendlich recht deutlich geschlagen. Für die Giganten gilt es, kühlen Kopf zu bewahren, die Spielweise runder zu machen und vor allem Kontinuität zu gewinnen - denn dann kann’s auch für die großen Zwei reichen.

4. Cineplexx Blue Devils
Football ist Show und Sport, Football ist sexy, Football ist ein Event. Die Vorarlberger ahmen nicht nur nach, sondern Sie setzen auch neue Standards was das rundherum den Footballs betrifft - beeindruckend! Und jetzt das weniger Erfreuliche: Coach weg, Mannschaft führerlos, damit ist ein angestrebter Sieg gegen ein Spitzenteam der AFL und das inoffizielle Ziel "neuer österreichischer Meister" zu werden, in weite Ferne gerückt. Die Devils stehen vor den gleichen Herausforderungen wie sie schon viele Mannschaften - egal welche Sportart - vor Ihnen gehabt haben, eine Vielzahl von Legionären und Einzelspielern, die alle eine eigene Suppe kochen. Es gilt schnellstens eine akzeptierte Führungspersönlichkeit zu finden, welche für Spieler über jede Kritik erhaben ist - selbst wenn das bedeutet, dem einen oder anderen "Superstar" das Heimticket zu kaufen. Potential ist da um oben mitzuspielen, jedoch ohne straffe und fast schon überharte Führung wird’s nur "gerade noch" für die Playoffs reichen.

5. Danube Dragons
Lieber ein Schrecken mit Ende, als ein Ende ohne Schrecken mußten sich die Verantwortlichen der Dragons und ihr ehemaliger Head Coach gedacht haben. Bleibt zu hoffen, daß Sie eine gute Weitsicht haben, denn der Start war alles andere als wünschenswert für die Donau Drachen. Es gilt das gleiche wie für die Blue-Devils: einen Head Coach kurz vor Saisonanfang zu tauschen, kann für die ersten Spiele nur problematisch sein. Bei den Drachen kommt jedoch hinzu, daß das Team die letzten Jahre das gleiche System spielte und dementsprechend schwerer ist der Verlust des "Architekten" zu werten. Es gilt hart zu arbeiten und möglichst schnell das neue Spielsystem zu verinnerlichen und vor allem Bälle zu fangen. Eine Bank für die Play Offs sind die Drachen nicht mehr, jedoch mit ein wenig Glück und viel Herz können Sie allen Unkenrufern einschließlich mir das Gegenteil beweisen.

6. Carintihan Falcons
Ein fulminanter Sart für die Falcons, was Organisation, Stadion und vor allem Zuschauer betrifft. Ein großes Hut ab meinerseits. Für das Team jedoch wird es dieses Jahr bedeutend schwerer wie letztes. Die AFL hat im Gegensatz zum letzten Jahr an Niveau gewonnen. Die Erwartungshaltung der Vereinsleitung, der Zuschauer, den Medien aber vor allem die der Falcons Spieler selbst ist durch den Einkauf von Legionären, den Einsatz eines professionellen Coaches gewaltig höher geworden. Man(n) wird sich nicht mehr damit zu Frieden geben in der AFL zu spielen weil diese mit 6 Mannschaften besser aussieht wie mit 5 - man(n) will beweisen daß man(n) dazu gehört. Herz ist vorhanden, Legionäre sind bisweilen keine Blindgänger, der Coach weiß was er tut, ABER es fehlen ganz einfach die Spieler. Eine Mannschaft die mit weniger wie 25 Spieler aufläuft wird in der AFL kein Spiel gewinnen, vor allem aber wird diese es schwer haben die Saison durchzustehen. Jede Verletzung zählt doppelt, da für einen Spieler der ausfällt kein! anderer nachrückt - und das ist eine Spirale nach unten. Kein Ersatz bedeutet höheres Verletzungsrisiko für die anderen Spieler. Ich hoffe, daß der gemeldete Roster tatsächlich vorhanden ist und einige "trainierte" Spieler einfach gute Gründe hatten nicht anwesend zu sein. Ein "Verbrennen" der Mannschaft ist alles andere als wünschenswert und würde das definitiv in Kärnten vorhandene und am Wochenende bewiesene Footballpotential (+1200 Zuseher!) um Jahre zurückwerfen.






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