NFL

  • Kansas City Chiefs Headcoach Herm Edwards gab bekannt, dass Trent Green gegen die Oakland Raiders starten wird. Green, der seit seiner Verletzung am 10. September diesen Jahres im Spiel gegen die Bengals durch Damon Huard ersetzt wurde, dankte seinem Backup, der das Team überraschend im Playoff-Rennen hielt. Mit 134 kompletten Pässen bei 221 Versuchen, 1684 Passing-Yards und10 Touchdowns bei nur einer Interception, muß Green vor allem dafür dankbar sein den Job überhaupt wieder zu bekommen, denn nicht wenige vermuteten, dass Huard diesen behalten könnte. Dem ist nun nicht so und man wird am Sonntag sehen was und ob sich Edwards dabei etwas gedacht hat.
  • Green kommt – Portis geht. Die Washington Redskins stellten ihren Tailback Clinton Portis auf die IR-Liste, nachdem schon vorher darüber spekuliert wurde, dass es nicht gut um ihn bestellt ist. Portis muss mit seiner lädierten linken Schulter unters Skalpell, die Saison ist für ihn gelaufen. Ersetzt wird er durch Ladell Betts. Ein herber Rückschlag für die ohnehin nicht berühmte Washington-Offense, bei denen heuer Quarterback Mark Brunell (Platz 10 im NFL Ranking) nicht so recht in Fahrt kommen will. Lediglich acht Touchdown Pässe stehen Brunell zu Buche, sogar Charlie Frye (Cleveland), David Carr (Houston) und Alex Smith (San Francisco) haben es da auf mehr gebracht. Die Skins auf dem Weg Richtung Saisonvorbereitung 2007. Das Jahr können sie wohl, wie viele andere Jahre zuvor bereits, wieder mal abschreiben. Zuletzt stand das Team, welches auch viele Fans in Österreich hat, 1992 in einem Endspiel.


College

  • Nachdem aufgrund gesundheitlicher Probleme zuletzt immer wieder Gerüchte über einen möglichen Rücktritt von Penn-State Head Coach Joe Paterno aufgetaucht waren, meldete sich nun die 79-jährige Legende persönlich zu Wort. ‚Ich werde nirgendwo hingehen und erwarte noch einige Zeit mit von der Partie zu sein.‘ Paterno hatte sich am 4. November gegen Wisconsin bei einem Zusammenstoß mit einem Spieler schwer am Schienbein und am Knie verletzt.
  • Jeff Bowden, der jüngste Sohn des legendären Florida State Head Coaches Bobby Bowden, ist von seinem Posten als Offensive Coordinator der Seminoles zurückgetreten. Zuvor hatte sich Bowden mit der Universität über eine Gehaltsfortzahlung bis 2012 geeinigt. Besonders positiv wurde die Nachricht von vielen Fans der Seminoles aufgenommen, die sich in den letzten Monaten immer stärker auf Bowden eingeschossen und ihn als Hauptverantwortlichen für die Misere ausgemacht hatten.

Christopher Houben ([email protected])
Walter H. Reiterer ([email protected])

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