Allgemeines

  • Die Bilanz der Furchtlosen Vorhersagen des Teams von Football-USA förderte für das dritte Spielwochenende folgende Ergebnisse zu Tage:
  • College Football – Christopher 15-3, Martin 14-4;
  • NFL – Christopher 8-6, Martin 7-7;
  • Gesamt Woche 3: Christopher 27-8, Martin 26-9;
  • Gesamt Saison: Christopher 55-14, Martin 48-21;

College Football

  • Mit 29 First-Round Picks in den NFL-Drafts der letzten zwölf Jahre haben sich die Miami Hurricanes den Ruf als NFL-Spielerfabrik erarbeitet. Umso bemerkenswerter ist die Einschätzung des ESPN-Draft-Experten Mel Kiper, der im Moment keinen Miami-Spieler als Erstrundenpick einstuft. Auch hier lässt sich der in diesem Jahr deutlich erkennbare Abschwung in Miami erkennen.

  • Nach der Niederlage gegen Washington fliegen bei UCLA die Fetzen. Während die Coaches offen die Spieler für die Niederlage verantwortlich machen, weisen die Spieler auf die Schuld der Coaches und ihr schlechtes Play Calling hin. Nachdem die Bruins und ihre Fans stark unter der Vormachtstellung ihres Stadtrivalen USC zu leiden hatten, werden sie wohl auch heuer nicht dazu in der Lage sein um den Pac-10-Titel mitzuspielen.

  • Der ehemalige Texas Running Back und Wide Receiver Ramonce Taylor, der im Mai wegen des Beseitzes von Marijuhana verhaftet und anschließend von Head Coach Mack Brown aus dem Kader entlassen wurde, bekannte sich nun im Sinne der Anklage für schuldig. Nach seinem Abgang aus Austin transferierte Taylor ans Texas College in Tyler (NAIA), ist aber nach wie vor nicht spielberechtigt.


NFL

  • Der Stern des zweimaligen NFL-MVPs Kurt Warner scheint allmählich unterzugehen. Arizona Cardinals Head Coach Dennis Green wollte sich am Montag bei der Pressekonferenz nicht auf einen Starter im Spiel gegen Atlanta festlegen. Der Erstrundenpick der Cardinals, QB Matt Leinart, wäre somit der dritte Quarterback, der Warner auf die Ersatzbank verbannen könnte, (Marc Bulger bei St. Louis und Eli Manning bei New York, Anm.). Den Ausschlag für Greens Bedenken gab Warner mit einer katastrophalen Leistung im Spiel gegen St. Louis. Seine drei Interceptions und ein verlorener Fumble besiegelten am Ende die 16:14-Niederlage der Cardinals. Neuesten Meldungen zu Folge wurde die Gnadenfrist für Warner um mindestens ein Spiel verlängert. Fragt sich nur, was passiert, wenn er gegen Atlanta eine ähnliche schlechte Leistung wie im letzten Spiel folgen lässt.
  • Trotz der sportlichen Misere dürfen sich die Herren aus der dürren Wüste Arizonas über einen unerwarteten Geldregen freuen. Gestern Abend gab das Management bekannt, dass die Namensrechte für das neue Stadion in Glendale verkauft werden konnten. Der University of Phoenix, die größte Privatuniversität der Vereinigten Staaten, waren die Namensrechte am Austragungsort der übernächsten Superbowl stolze 154,5 Millionen Dollar wert. Die Laufzeit des Vertrages beträgt 20 Jahre.
  • Den Indianapolis Colts klebt das Pech auch weiterhin an den Füßen. Im Dezember des Vorjahres beging der Sohn von Head Coach Tony Dungy völlig unerwartet Selbstmord. In der Nacht von Sonntag auf Montag traf es Wide Receiver Reggie Wayne. Dessen Bruder Rashad kam bei einem Autounfall in Lousiana ums Leben. Ob Wayne am Sonntag gegen die New York Jets spielen wird, steht noch nicht fest.
  • New York Giants TE Jeremy Shockey gab sich einen Tag nach seiner heftigen Kritik an Giants Head Coach Tom Coughlin reumütig. Anlass zu Shockeys Kritik war die Art und Weise wie die Giants die Partie gegen die Seattle Seahawks verloren hatten. Die Seahawks dominierten dabei die erste Hälfte und schickten die Giants mit 35:3 in die Kabine. Nach dem Spiel, welches schlussendlich mit 42:30 für Seattle endete, erklärte Shockey den Reportern, dass der Trainerstab der Giants von den Seahawks ganz einfach ‚outcoached‘ worden sei. Immerhin bleibt aufgrund der Bye Week der New Yorker ein wenig Zeit um Gras über die Sache wachsen zu lassen.

Christopher Houben ([email protected])
Martin Pfanner ([email protected])

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