Der AFBÖ wird seine Mission zur erstmaligen Eroberung des EM-Titels auf unbestimmte Zeit verschieben müssen. Der deutsche Verband, Veranstalter der EM 2018 in Frankfurt, hat diese offiziell verschoben. Über einen neuen Termin werde „zur gegebener Zeit befunden“.

Die Ursachen dafür dafür sind laut dem AFVD „organsiatorische Gründe, verursacht durch die internationale Lage„.

Als Grund dafür geben die IFAF Europe CA und das Local Organizing Commitee an, dass die qualifizierten Nationen, insbesondere Österreich, Italien und Frankreich ihre Teilnahme vom Status einer offiziell anerkannten EM abhängig gemacht hätten.Aufgrund der unübersichtlichen Lage rund um den internationalen Verband IFAF herrschen darüber Unklarheiten.

Somit  – geben IFAF Europe CA und das Local Organizing Commitee an – habe man im besten Interesse aller gehandelt und die EM auf zunächst unbestimmte Zeit, frühestens auszutragen 2019, verschoben.

Der American Football Bund Österreich will diese Vorgangsweise vorerst nicht weiter kommentieren, bemüht sich aber hinter den Kulissen mit beteiligten Nationen und Vertretern der IFAF zu einer vernünftigen Lösung zu kommen.

Eine Art „Gegen-EM“ ist 2018 allerdings in Finnland geplant, wobei neben den nordischen Ländern auch Großbritannien teilnehmen soll.

Ende September hat der europäische Sportgerichtshof klar gemacht, dass (auch ihm selbst offensichtlich) nicht klar ist, wer momentan der Vorstand des Football Weltverbandes IFAF ist und diesen auf hold gestellt. Hier streiten sich die Fraktionen aus New York und Paris um Zuständigkeit, womit sämtliche Strukturen darunter auch infrage gestellt sind.

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