Für Österreichs Damen und Herren, beide frischgebackene Vizeeuropameister 2025, hat die Auslosung nun Klarheit gebracht.
Herren: Österreich als Favorit in Gruppe B
Gruppe B: 🇦🇹 Österreich (WRL 2) 🇯🇵 Japan (7) 🇨🇦 Kanada (10) 🇳🇬 Nigeria (32) Nach EM-Silber in Paris und der gefestigten #2 der Weltrangliste geht das Team von Head Coach Michael Salamon als Topseed in seine Gruppe. Dort warten drei völlig unterschiedliche Football-Welten:
  • Japan – Asienmeister 2025, technisch sauber, traditionell unangenehm.
  • Kanada – international oft unterschätzt, 2025 starke Continentals, aber 2024 ein Ausrutscher gegen die Schweiz.
  • Nigeria – als Afrika-Meister erstmals dabei, enorm athletisch, noch schwer einzuschätzen.
Salamon: „Eine sehr spannende, sehr diverse Gruppe. Japan ist immer tough, Kanada ist besser als ihr Ranking, und Nigeria bringt Athletik pur. Wir wollen als topgesetztes Team natürlich die Gruppe gewinnen und werden ab sofort alles auf dieses Ziel ausrichten.“
Damen: Hammergruppe mit EM-Rematch
Gruppe C: 🇬🇧 Großbritannien (WRL 3) 🇦🇹 Österreich (WRL 6) 🇫🇷 Frankreich (11) 🇨🇳 China (18) Auch die Damen um Head Coach Robert Riedl treffen in Düsseldorf auf eine hochinteressante, ausgeglichene Gruppe. Der Finalgegner der EM 2025, Großbritannien, sowie Frankreich und Asienmeister China versprechen bereits in der Vorrunde enge Spiele. Riedl: „In dieser Gruppe kann jeder jeden schlagen. Gegen Großbritannien und China haben wir heuer schon gespielt – alles extrem knappe Matches. Auch Frankreich war vor zwei Jahren ein One-Score-Game. Wir freuen uns auf die Herausforderung, die Planung fürs WM-Jahr läuft bereits.“
Modus & Hintergründe
Die Auslosung erfolgte nach dem Serpentinenprinzip, Standard bei IFAF-Turnieren und basierend auf der aktuellen Weltrangliste. Je 16 Teams pro Geschlecht, vier Gruppen à vier Teams, anschließend K.-o.-Phase. Neu ist die WM-Qualifikation über die Kontinentalmeisterschaften – dadurch sind erstmals Länder wie China (WRL 18) und Nigeria (32) dabei, die nach altem Cut (Top 16 der Weltrangliste) nicht qualifiziert gewesen wären. Österreich gehört zu den sieben europäischen Nationen, die sich mit Silber bei der EM souverän einen Startplatz gesichert haben.

Teilnehmer:innen 2026

Herren (alphabetisch):
Amerikanisch-Samoa, Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Israel, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Nigeria, Österreich, Panama, Schweiz, USA
Damen (alphabetisch):
Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Nigeria, Österreich, Panama, Slowenien, Spanien, USA
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