Die Vienna Vikings stehen als erster Teilnehmer des Superfinal fest. Die Wiener erreichen kampflos das Finale, es wird kein Halbfinal-Playoff der European Club Team Competition geben, wie IFAf Europe Director Dr. Gregor Murth bekannt gab.

„Obwohl es in der Nordgruppe drei attraktive Spiele mit knappen Ergebnisse gab, wird keiner der Teilnehmer am Semifinale teilnehmen. Zuerst zogen die Helsinki Roosters die Option nach dem Grunddurchgang auszusteigen, was ihnen, um den Grunddurchgang noch wie geplant durchzuführen, zugestanden wurde, danach haben sich auch die Copenhagen Towers dazu entschlossen, nicht für die Roosters einzuspringen.“ so Murth in einem Statement. „Somit sind die Dacia Vikings Vienna der erste Finalist der ECTC Championship 2019.“

Der zweite Finalist wird in der CEFL Bowl XIV ermittelt, in der die Swarco Raiders am Samstag zum dritten Mal in Folge eingezogen sind und in dieser auf die Calanda Broncos treffen werden entweder auf die Calanda Broncos oder die Wroclaw Panthers treffen werden.


13 Mai 2019:
„Finnito“: Helsinki steigt vorm Europacup Playoff aus

Es wohl das Worst Case Szenario für die neue ECTC. Die Gewinner der Nord-Gruppe, die Helsinki Roosters, werden aus finanziellen Gründen nicht im Playoff gegen die Vienna Vikings antreten. Das hat man sich schon vor der Saison mit der IFAF so ausgemacht.

Das gaben die Finnen am Sonntag auf ihrer Webseite bekannt:

„Die Helsinki Roosters scheiden in der Playoff-Phase des ECTC Turniers aus finanziellen Gründen aus. Die Entscheidung wurde bereits in Kooperation mit der IFAF vor dem Bewerb getroffen. Die Helsinki Roosters haben seit 2019 einen komplett neuen Vorstand, der in erster Linie die Finanzplanung im Fokus hat – das heisst, das Budget für das Turnier konnte nicht sichergestellt werden.

Die neuen Klub Präsidentin Jenni Hakala dazu: „Natürlich ist der Zeitpunkt alles andere als optimal, aber in einem grösseren Kontext müssen wir als Klub die Kontinuität aller Teams und Tätigkeiten für die gesamten kommende Saison zu gewährleisten.“ 

Die Roosters bedanken sich bei der IFAF für die Möglichkeit in der Gruppenphase mitzuspielen und wünschen allen Teilnehmern viel Glück für das Finale.

Dr. Gregor Murth, treibende Kraft und Managing Director der ECTC bestätigt die Abmachung.

„Es wäre vor allem für Kopenhagen eine Katastrophe gewesen, die zu dem Zeitpunkt ihr Heimspiel bereits fix geplant hatten, als der neue Vorstand der Roosters kam und ursprünglich alle Spiele im Bewerb absagen wollte. Da hätten die Dänen auch finanzielle Ansprüche gehabt. Wir haben uns dann darauf verständigt, dass Helsinki beide Spiele in der Nordgruppe absolvieren wird, danach die Option haben, im Falle eines Aufstiegs, aus dem Bewerb auszusteigen. Dass sie die nun ziehen ist enttäuschend, aber zu akzeptieren.“

Sprint Kopenhagen ein?

Für den Fall war geplant, dass der Zweite der Nordgruppe, das wären die Copenhagen Towers, einspringen. Deren Interesse scheint aber ebenfalls überschaubar zu sein. Die Dänen meinen, eine Teilnahme für die #2 wäre nur optional gewesen. Auch ihnen ist das Abenteuer zu teuer.

Für das Heimrecht im Playoff um den Gewinn der ECTC (und damit den Einzug in das Superifnal gegen den CEFL Champion) kann man bieten. Die Vikings wären laut Murth auch bereit, eine Summe für ein zusätzliches Spiel auf der Hohen Warte zu bieten, welches für das Auswärtsteam eine spürbare Finanzhilfe für die lange Anfahrt und den damit verbundenen Kosten wäre. Eine Entscheidung, ob es ein Spiel um den Titel gibt, wird in den kommenden Tagen fallen.

„Das Wichtigste ist, dass gespielt wird“ — Dr. Gregor Murth, ECTC Managing Director.

Das Credo von Murth ist, dass nach der langen Pause im Europacup Spiele absolviert werden müssen. Das war auch der Ansatz, als man Helsinki zum Absolvieren der zwei Spiele Grunddurchgang bewegt hat. Natürlich mit dem Hintergedanken, dass der Klub im Falle eines Playoffeinzugs, dieses auch spielen wird wollen. Will er jetzt aber tatsächlich nicht.

„Dass das kein optimaler Start für den Bewerb ist, ist glaube ich allen bewusst. Wir werden darauf auch nächstes Jahr reagieren. Jetzt ist mal wichtig, dass man eventuell noch ein Spiel vor dem Finale zustande bringt.“, so Murth.

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