Fünf der ursprünglichen Mitbegründer und Gesellschafter von Rhein Fire – René Alexander Engel, Martin Wagner, David Wallen, Ottogerd Karasch und Markus Fong – haben sich in einer gemeinsamen Erklärung von der aktuellen Führung des Clubs distanziert.
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Wie die Unterzeichner mitteilen, hätten sich seit Oktober 2024 die Mehrheitsverhältnisse innerhalb der Betreibergesellschaft verändert, wodurch sie keinen inhaltlichen und strategischen Einfluss mehr auf das Projekt hätten. In der Folge seien „eigene, auch monetäre Interessen einzelner Mitgesellschafter“ in den Vordergrund getreten. Der Umgang innerhalb der Organisation habe sich „weg von den Werten, die für uns von Beginn an Grundlage des Projekts waren“ entwickelt.
Die Gruppe betont, dass sie den Verein ursprünglich mit dem Ziel gegründet habe, eine professionelle und faire Organisation für Spieler, Coaches und Fans aufzubauen – mit Fokus auf sportliche Entwicklung und nicht auf wirtschaftlichen Gewinn. Zwischen 2022 und 2024 habe sich Rhein Fire so zu einer der erfolgreichsten Marken im europäischen American Football entwickelt, unter anderem durch die Titelgewinne 2023 und 2024.
In ihrer Erklärung verweisen die ehemaligen Gesellschafter auf mehrere personelle Veränderungen, darunter den Abgang von Sportdirektor Max Paatz und Head Coach Jim Tomsula, der bereits im Mai 2025 seine Rückkehr ausgeschlossen habe. Kritik äußern sie zudem an der geplanten Abkehr vom Namen und der Marke „Rhein Fire“, die für sie untrennbar mit der Identität des Projekts verbunden sei.
Abschließend bedanken sich die Unterzeichner bei Fans, Partnern und Mitarbeitern, die das Projekt über Jahre unterstützt haben. „Rhein Fire war für uns immer mehr als ein Team. Es war eine Familie“, heißt es in der Erklärung. Man wolle sich weiterhin mit „Herz und Engagement für den American Football“ einsetzen.





















