Innerhalb der EFA gibt es aktuell Unstimmigkeiten, die jedoch nicht das Ende der geplanten Liga bedeuten. Mehrere Beteiligte bestätigten der Rheinischen Post, dass weiterhin an einer gemeinsamen Lösung gearbeitet wird.

Eine der beteiligten Franchises, Nordic Storm, wies die Berichte über einen möglichen Austritt öffentlich zurück:

„Wir sind uns der Gerüchte über einen angeblichen Austritt von Nordic Storm aus der European Football Alliance (EFA) bewusst. Diese Behauptungen sind falsch. Nordic Storm setzt sich weiterhin uneingeschränkt für die Weiterentwicklung des professionellen American Football in Europa ein und führt einen konstruktiven Dialog mit seinen Partnern, um die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die Zukunft des Sports zu schaffen.

Im Zentrum der aktuellen Diskussion steht die Finanzierung der geplanten Liga. Unter den zehn Franchises bestehen dabei unterschiedliche Ansätze. Einige bevorzugen ein Modell, das sich am System der NFL orientiert, bei dem die Teams gemeinsam die volle Kontrolle über die Liga ausüben. Andere, darunter Rhein Fire, befürworten den von den Vienna Vikings eingebrachten Vorschlag, einen externen Investor einzubinden. Weitere Modelle werden ebenfalls diskutiert.

 

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Die unterschiedlichen Positionen zeigen, dass die beteiligten Organisationen unterschiedliche Strukturen und Vorstellungen verfolgen. Während in der früheren ELF die Entscheidungsprozesse stark zentralisiert waren, basiert die EFA auf kollektiver Mitbestimmung. Das führt dazu, dass die Teams nun einen gemeinsamen Konsens finden müssen, was sich bislang als herausfordernd erweist.

Die nächsten Schritte sehen vor, dass die verschiedenen Finanzierungsmodelle konkret ausgearbeitet und anschließend bewertet werden. Ein verbindlicher Zeitplan liegt derzeit nicht vor. Da alle Franchises bis zum 31. Dezember 2025 vertraglich an die ELF gebunden sind, sind umfangreiche Maßnahmen zur Gründung der neuen Liga derzeit noch nicht möglich.

Trotz der bestehenden Differenzen verfolgen alle beteiligten Teams weiterhin das Ziel, 2026 den Spielbetrieb innerhalb der EFA aufzunehmen.

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