Vor drei Jahren stand man im Spiel um Bronze Panama gegenüber, das man mit 19:40 verlor, dieses mal war gegen Kanada kein rot-weiß-rotes Kraut gewachsen. Die zwei Plätze hinter Österreich in der Weltrangliste liegenden Kanadierinnen setzen sich nach einer 19:20 Rückstand zur Pause am Ende noch klar mit mit 38:20 gegen Österreich durch.

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Ausschlaggebend dafür, dass die AFBÖ-Frauen keine Punkte mehr nach der Pause erzielten, waren die Interceptions von Lauriane Beauchamps und ein Drop in der Endzone.

„Kanada hat es gut gemacht, Kompliment. Wenn man zweimal gegen ein Team verliert, ist man das schlechtere Team. Sie waren besser, speziell heute in der zweiten Halbzeit. Wir haben es nicht mit der letzten Konsequenz fertig gespielt.“, sagte Cheftrainer Robert Riedl gegenüber Sport Austria.

Das Turnier begann für Österreicherinnen mit einem 47:45-Erfolg über das Gastgeberland China. Es folgten Niederlagen gegen USA (34:48) und Kanada (25:34). Im Viertelfinale eliminierte man Großbritannien mit 40:28. Nach einer knappen 39:46-Niederlage im Semifinale gegen die USA, war die Hoffnung auf eine erstmalige Medaille groß, am Ende bleibt das Trostpflaster der besten europäischen Nation. Neben Österreich waren noch Großbritannien (Platz 5) und Italien (Platz 7) dabei. Die Medaillengewinnerinnen der EM 2023, Deutschland und Spanien, fehlten.

Der Turniersieg ging erneut an Mexiko, das gegen die USA in einem dramatischen Finish mit 26:21 die Oberhand behielt.

 

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