Nach einer wetterbedingten Verzögerung wegen eines schweren Gewitters entwickelte sich im ASKÖ Stadion Eggenberg eine intensive Defensivschlacht, in der die Drachen am Ende den längeren Atem bewiesen.
Graz Giants (4-3) vs. Danube Dragons (6-1) 7:15
Viertelscores: (7:0/0:6 /0:6/0:3) | So. 31.05. | 15:00 Uhr | 📍 ASKÖ Stadion Eggenberg, Graz
Giants starten stark nach Gewitter-Verzögerung

Aufgrund heftiger Blitze und Donner rund um das Stadion Eggenberg musste der Kickoff zunächst um 30 Minuten verschoben werden. Als das Ei schließlich flog, erwischten die Hausherren aus Graz den besseren Start. Die Giants-Defense zwang Wien früh zum Punt, während Quarterback Bastian Steinmair mit Pässen auf Jakob Begander die ersten Akzente setzte.
Kurz darauf schlug die Grazer Abwehr ein erstes Mal kapital zu: Moritz Koschak fing einen Pass der Dragons ab und bescherte den Gastgebern eine exzellente Ausgangsposition. Diese Einladung ließ sich die Offense nicht nehmen. Steinmair bediente Ezra Gray mit einem präzisen Pass in die Endzone – nach dem erfolgreichen Extrapunkt leuchtete ein verdientes 7:0 für die Steirer auf dem Scoreboard auf.
Turnovers bringen die Dragons zurück ins Spiel

Ab dem zweiten Viertel rissen die Danube Dragons das Ruder jedoch zunehmend an sich. Die Wiener Defense stellte sich glänzend auf das Grazer Spiel ein und erzwang im weiteren Verlauf zwei Interceptions gegen Steinmair. Begünstigt durch die Ballverluste erarbeitete sich die Offense der Gäste Schritt für Schritt wertvollen Raumgewinn. Es war schließlich Dragons-Quarterback Walter Kuhlenkamp höchstselbst, der den Ball zum 6:7-Anschluss in die Endzone trug. Da die Giants den anschließenden PAT-Versuch blocken konnten, retteten die Grazer einen hauchdünnen Vorsprung in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum: Die Dragons blieben das spielbestimmende Team, während sich die Offense der Giants an der bärenstarken Wiener Verteidigung reihenweise die Zähne ausbiss. Im dritten Viertel war es erneut Kuhlenkamp, der mit seinem zweiten Touchdown des Tages für die erstmalige Wiener Führung sorgte. Die anschließende Two-Point-Conversion schlug zwar fehl, doch mit dem Spielstand von 12:7 lag der psychologische Vorteil nun ganz bei den Gästen.
Wiener Defense macht den Sack zu

Im Schlussviertel verflog der Rhythmus der Grazer Angriffsreihen komplett, weshalb die Gastgeber das Angriffsrecht mehrfach per Punt abgeben mussten. Die Dragons kontrollierten die Uhr geschickt und bauten ihren Vorsprung durch ein Field Goal auf den 15:7-Endstand aus. Mit diesem Big Win festigen die Danube Dragons (6-1) ihren Platz in der absoluten AFL-Spitzengruppe neben den punktgleichen Vienna Knights, während die Giants einen Dämpfer im Kampf um die Top-Plätze hinnehmen müssen.
Michael Hönig, Head Coach der Danube Dragons: „Es war wieder ein ähnliches Spiel, aber diesmal haben wir die Fehler in der Defense abgestellt. Wir haben zwar einen Score kassiert, aber wir können mit der Leistung eigentlich zufrieden sein.“
Stefan Pokorny, Head Coach der Graz Giants: „Ich denke, dass wir zu viele Turnovers mit der Offense gemacht haben. Das ist dann sehr schwer aufzuholen. Auf der anderen Seite haben wir uns an einer sehr starken Dragons Defense ein bisschen die Zähne ausgebissen.“
📲 Nichts mehr verpassen: Football-Austria auf WhatsApp!
Hol dir die heißesten News, Eilmeldungen, Zwischenstände und alle Livestreams am Gameday direkt auf dein Smartphone. Abonniere jetzt kostenlos unseren offiziellen WhatsApp-Channel!





















