Damit sind die Wiener morgen ohne Headcoach in Amstetten, der auf der Tribüne Platz nehmen wird.
Bereits vor, aber spätestens seit dem Spiel gegen die Styrian Stallions, brodelte es in den Rittertöpfen, so sagen sie es heute. Allerdings hielten die Deckel bis heute dicht. Die Trennung kommt auch für uns aus heiterem Himmel.

‚Entweder ich mache eine Sache ganz oder gar nicht.‘ so Weinberger. ‚In den letzten Wochen kam es immer wieder zu Spannungen und Konflikten. In einer längeren Aussprache kamen wir überein, dass klare Strukturen erhalten werden müssen und es so nicht weitergehen kann. Daher habe ich den Schritt gesetzt, mich als Trainer zurückzuziehen. Ich bleibe dem Vorstand des Vereins aber erhalten.‘ Weinberger machte schon vor der Saison klar, dass er nicht vorhabe über 2006 hinaus Headcoach zu bleiben. Vor allem nicht bei einem Aufstieg in die Division 1, für eine solche Aufgabe sei er noch zu jung.

Obmann Stellvertreter Hany Razi dazu: ‚Das ist natürlich kein günstiger Augenblick, aber Mathias hat mit dem Rücktritt für klare Verhältnisse gesorgt und Konflikte damit auch beendet. Es ist ja nicht so, dass wir uns wegen persönlichen Angelegenheiten zanken, sondern uns Gedanken darüber machen, wo wir uns generell hin bewegen wollen und da ist ein solcher Schritt sicher ein gut überlegter und ernst gemeinter und sicher keine Kurzschlussreaktion. Wir denken seit einigen Wochen darüber nach. Die Entscheidung von Mathias soll ein wenig Ruhe bringen. Der Posten wird diese Saison nicht mehr nach besetzt. Offense & Defense Coordinator sind die letzten beiden Partien gefragt.‘

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