GFL Halbfinale
Berlin Adler vs. Marburg Mercenaries 36:21
(7:7/14:6/6:0/9:8)
13. September 09 | 15:00
F.-L.-Jahn Sportpark | Berlin
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Hält die Berliner Mauer?
GFL-Halbfinale in der Hauptstadt
Die Footballer der Marburg Mercenaries fahren mit einer Riesenportion Selbstvertrauen in die Hauptstadt, um am Sonntag gegen die Berlin Adler im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft zu spielen.

"Nach der holprigen Saison mit viel Verletzungspech und den unvorhergesehenen Trainerswechseln hat sich die Mannschaft die Teilnahme an dem Halbfinale redlich verdient,"
erklärt Mercenaries Pressesprecher Arik Bredendiek und verspricht den Berlinern einen heißen Tanz. Nach dem glücklichen Sieg in der Verlängerung gegen Dresden sind die Marburger voller Tatendrang, um auch die nächste Überraschung perfekt zu machen. Runningback Sean Cooper ist in der Form seinen Lebens und auch die Defense um den Amerikaner Jason Kelly hofft in Berlin an die Leistungen in der ersten Halbzeit im Viertelfinale anknüpfen zu können.
 
Mehr als die Rolle des "unangenehmen Underdogs" wird man den "Söldnern" allerdings am Sonntag in Berlin nicht zuschreiben können. Mit den Berlin Adlern stellt sich die wohl derzeit beste Mannschaft der GFL den Mercenaries in den Weg. Zwar gehört die Offensive der Hauptstädter nicht zu den Top-Angriffs-Maschinen der Liga, aber mit Runningback David McCants hat man eine brandgefährliche Angriffswaffe in jeder Formation, die durch den soliden amerikanischen Quarterback Jonathan Grant nicht gerade verschlechtert wird. Das Prunkstück der Berliner ist aber die Verteidigung. Nicht nur in diesem Jahr hat sie sich den Spitznamen "Berliner Mauer" zu Recht verdient. So hat man mit Oliver Flemming wohl den besten europäischen Passverteidiger im Team und das Linebacker Trio O’Neal, Friedrich und Nowak sucht in der German Football League wohl Ihresgleichen.
 
Somit heisst es wohl erneut "stoppt den Cooper" für das gegnerische Team.

Gelingt das nicht, wird es aller Voraussicht eine offene Begegnung, in der auch die Marburg Mercenaries durchaus ihre Chancen haben. "Wir arbeiten diese Woche akribisch daran, einen Weg durch die herausragende Verteidigung der Berliner zu finden," so Co-Trainer Tony Chesney und auch Interims Headcoach Filip Pawelka ist voll der Zuversicht: "Unsere Offense besteht ja auch nicht nur aus Cooper, auch unser Passangriff ist nicht von schlechten Eltern," so Pawelka, "und auch den muss man auch erstmal stoppen können."
 
Der Berliner Headcoach Shuan Fatah kann am Sonntag auf seine komplette Mannschaft zurückgreifen, alles andere als ein Sieg zählt somit auch für die Adler nicht. "Wir haben Heimrecht und stellen das stärkste Team der GFL, allein das muss schon Ansporn genug sein, um gegen die Mercenaries deutlich zu gewinnen," erklärt auch Offense Tackle Andre Mathes, der die vorherigen Spielzeiten noch im Dress der Marburger gespielt hat, inzwischen aber zu den Trainingseinheiten von Frankfurt nach Berlin eingeflogen wird.
 
Auch in diesem Punkt werden die unterschiedlichen Ausgangspositionen der beiden Mannschaft bewusst. Auf der einen Seite mit Marburg eine Mannschaft ohne richtigen Trainer, die sich mit eisernem Willen und mit viel Einsatz in das Halbfinale vorgekämpft hat. Auf der anderen Seite eine Truppe, die – auch gerade wegen der ausschweifenden Einkaufspolitik – bereits schon vor Saisonbeginn als Favorit auf die Meisterschaft gehandelt wurde und mit erfahrenen Trainern wie Shuan Fatah, Lee Rowland oder auch dem sagenumwobenen Thomas Breddermann gespickt ist.
 
Die Mercenaries machen sich bereits am Samstag auf den Weg in die Hauptstadt und werden dabei auch von einigen Fans begleitet, die es sich nicht nehmen lassen, ihre Mannschaft auch im entfernten Berlin zu unterstützen. Unterstützung haben die "Söldner" auch vom heimischen Bundestagsabgeordneten Sören Bartol erhalten, der persönlich seine Glückwünsche an Präsident Carsten Dalkowski richtete und "viel Erfolg" in seiner zweiten Heimat wünschte.
 
Die Marburger kommen also mit einer Menge Rückenwind und mit viel selbst erkämpfter Zuversicht zu den Adler. Ob die "Berliner Mauer" dem standhalten wird, ist eine Frage, die sich noch nicht einmal mehr die Experten trauen zu beantworten. Kick-Off der mit Spannung erwarteten Partie ist Sonntag, 15.00 Uhr im Berliner Friedrich-Jahn-Stadion (Prenzlauer Berg).
Pressemeldung Marburg Mercenaries



Offense sells Tickets – Defense wins Championships

Berlin Adler treffen am Sonntag im Halbfinale der GFL auf die Marburg Mercenaries.
Wenn am Sonntag um 15 Uhr im Jahnstadion der Eröffnungs-Kickoff zum Halbfinale ausgeführt wird, kommt es zu Duell des besten Liga Angriffs gegen die beste Verteidigung der German Football League (GFL).

Die Söldner aus dem hessischen Marburg bringen den erfolgreichsten Punktesammler der Liga im Gepäck mit. Sean Cooper hat in den bisherigen 13 Partien der Saison sagenhafte 41 Touchdowns erzielt. Allein sieben davon in der vergangenen Woche beim 64 zu 63 Heimsieg im Viertelfinale gegen die Dresden Monarchs. Doch die Marburger nur auf Cooper zu reduzieren wäre fatal. Neben dem kleinen US-Amerikaner bemühen sich auch der Deutsche Nationalmannschafts Quarterback Joachim Ullrich und seine Wide Receiver Marcel Duft und Filip Pawelka, ebenfalls beide Nationalspieler, die Punkte für die Rotweißen zu sammeln.  Insgesamt stellen die Hessen, die erfolgreichste Angriffsmaschine der gesamten GFL. Pro Partie erzielten sie bisher 37,4 Punkte im Schnitt.

Damit kommt also eine Riesenaufgabe auf die beste Verteidigung der GFL zu. Diese stellt der Meister der GFL-Nord aus Berlin. Lediglich 9,5 Punkte kassierten die Adler pro Spiel inklusive des gewonnenen Viertelfinales am vergangenen Sonntag gegen die Weinheim Longhorns.  Die ‚Berliner Mauer‘ hat also ihren Namen mehr als verdient. Der fünfmalige Deutsche Meister feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen und was wäre da schöner als erneut in das Endspiel am 3.Oktober einzuziehen.

‚Wir haben vor der Saison gesagt, dass unser Ziel das Endspiel ist‘, sagt Head Coach Shuan Fatah. ‚Jetzt wollen wir den letzten Schritt dafür machen. Marburg ist stark, aber sie müssen zu uns kommen. Wir haben das Heimrecht und wollen unser Haus verteidigen.‘

Damit das funktioniert muss die Berliner Verteidigung am Sonntag hellwach sein und den Angriffswirbel der Gäste stoppen. Am Besten funktioniert das, wenn der eigene Angriff wieder fehlerfrei auftritt. Zwar ist die Offense des fünffachen Deutscher Meister nicht so spektakulär, doch die Fehlerquote ist dafür beeindruckend. Lediglich 12 eigenen Ballverlusten stehen 32 eroberte Bälle gegenüber. Vor allem der Leader im Angriff, der Quarterback Jon Grant, sticht dabei heraus. Nur sechs seiner Pässe landeten in den Armen des Gegners. Bei den Hessen sieht das Ganze etwas anders aus. Die Pässe von QB Joachim Ullrich wurden 16-mal abgefangen und insgesamt steht beim Vergleich von erobertem und verlorenem Ballbesitz eine 0.

‚Wir sind nicht nur eine gute Verteidigung‘, weiß Fatah, ‚wir sind ein gutes Team. Denn nur so kann man es bis nach ganz oben schaffen. Dazu muss alles klappen. Angriff, Verteidigung und auch die Special Teams.‘ Und gerade bei den Special Teams können die Adler auf den besten Deutschen Kicker zurück greifen. Benjamin Scharweit hat mit 96 Punkten fast doppelt so viele Punkte erzielt als der zweitbeste Kicker der Liga der Kieler Florian Dannehl (46).! ‚Benni ist einfach eine Konstante",  lobt die Kicker Legende und Special Team Coach Thomas Schwambach. ‚Er ist zuverlässig und hat eine tolle Reichweite. Auch Field Goals aus über 40 yards sind für ihn kein Problem. Und die können in einem engen Spiel entscheiden.‘
Pressemeldung Berlin Adler

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