EFAF Außerordentliche Generalversammlung lehnt Auflösung ab
Die außerordentlichen EFAF Generalversammlung lehnte am 04. November 2012 in Zürich den Antrag auf Auflösung der EFAF ab. Damit besteht die EFAF auch weiterhin als Kontinentalverband für American Football in Europa und wird ihre Arbeit fortsetzen.
In der Versammlung wurde durch den österreichischen Verbandspräsidenten Michael Eschlböck und den finnischen Verbandspräsidenten Roope Noronen als Tischvorlage der Antrag eingebracht, das EFAF Budget für 2013 von 204.250 EUR auf 35.750 EUR zu setzen und die Aktivitäten der EFAF in 2013 weitgehend einzustellen. Dies losgelöst von den bestehenden rechtlichen und vertraglichen Verpflichtungen der EFAF gegenüber Dritten.
Da dieser Antrag aber weder mit der Einladung vorlag noch zu irgendeinem späteren Zeitpunkt zirkuliert wurde, geht das AFVD Präsidium, so wie auch das EFAF Präsidium, davon aus, dass dieser rechtswidrig ist und deshalb auch keine Relevanz oder Rechtsgültigkeit hat. Entsprechend nahm der AFVD an der Abstimmung über diesen Antrag nicht teil.
Der AFVD geht weiter davon aus, dass die EFAF alle in der EFAF Satzung verankerten Wettbewerbe wie EFL, EFAF Cup und die Junioren Europameisterschaft in 2013 durchführen wird.
Es wird der ordentlichen Generalversammlung der EFAF im März 2013 überlassen bleiben, grundsätzlich über die Zukunft des American Football in Europa zu entscheiden. Dann sicherlich auch bei Anwesenheit aller Delegierten derjenigen Nationalverbände, die im Wissen, dass der Auflösungsantrag nicht die notwendige Mehrheit finden wird, der Sitzung in Zürich ferngeblieben waren.

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