Die Gemüter rund um das „Battle at the Beach“ kochen nach wie vor hoch. Nach der Wutwelle enttäuschter Rhein-Fire-Fans, die bereits London-Flüge gebucht hatten, schaltet die AFLE nun in den Schadensbegrenzungs-Modus. Das Rezept der Liga: Lokale Football-Kompetenz gepaart mit einer kräftigen Dosis El-Arenal-Prominenz!


Vom Wut-Post zur Schadensbegrenzung

Die Entscheidung der American Football League Europe (AFLE), das Spiel zwischen den London Warriors und Rhein Fire am 22. August kurzfristig nach Palma de Mallorca (Estadio Balear) zu verlegen, schlug hohe Wellen. Während Konkurrenzligen wie die Frankfurt Galaxy (mit Freikarten-Aktionen) und die britischen Bristol Aztecs den verärgerten Fans bereits die Hände reichten, versuchte die AFLE, die Wogen mit Schadensbegrenzung und individuellen Lösungen zu glätten.

Nun folgen auf den Kommunikations-GAU die ersten Vollzugsmeldungen. Um das Event am 22. August infrastrukturell und medial zu retten, präsentierte die Liga innerhalb von 48 Stunden zwei neue Partner vor Ort.


1. Lokale Kompetenz: Partnerschaft mit den Mallorca Voltors

Für die sportliche und organisatorische Basis sichert sich die AFLE die Unterstützung des Traditionsklubs Mallorca Voltors. Der 1987 gegründete Verein spielt in der höchsten spanischen Liga (LNFA) und soll mit seiner Erfahrung, dem lokalen Netzwerk und der Community dafür sorgen, dass der Event im Estadio Balear keine reine „Import-Veranstaltung“ bleibt.

„Die Voltors lassen Mallorca wie ein echtes Heimspiel wirken und nicht wie einen neutralen Austragungsort“, so Fabienne Lampe, Head of Communications der AFLE.


2. Promi-Faktor an der Playa: Irongym Arenal & „Goodbye Deutschland“

Wer Mallorca sagt, muss wohl auch Ballermann sagen. Nur einen Tag nach den Voltors verkündete die Liga die nächste Kooperation: Das Irongym Arenal ist offizieller Partner des Spielen.

Das Fitnessstudio in S’Arenal liegt nur wenige Schritte vom Strand und der berühmten Partymeile entfernt. Geführt wird es von den aus der VOX-Kultshow „Goodbye Deutschland – Die Auswanderer“ bekannten TV-Gesichtern und Bodybuildern Caro und Andreas Robens.

Die AFLE erhofft sich durch die Robens maximale Sichtbarkeit im deutschsprachigen Raum und vor Ort auf der Insel. Caro Robens zeigte sich gewohnt energisch: „Spitzen-Football passt perfekt zu dem, wofür wir stehen: Sport, Community und Vollgas!“


Fazit: Reicht das für die versöhnten Fans?

Ob schwere Hanteln aus El Arenal und die tatkräftige Hilfe der Voltors ausreichen, um die Wut der Fans zu vertreiben, die statt Big Ben nun Ballermann serviert bekommen, bleibt abzuwarten. Eines steht jedenfalls fest: Medienwirksam ist das Projekt „Battle at the Beach“ schon jetzt – wenn auch auf ganz andere Art und Weise als ursprünglich geplant!

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