Die American Football League Europe (AFLE) hat ihre offiziellen Kaderregeln für die Saison 2026 veröffentlicht. Mit einem klar definierten und transparenten Regelwerk will die neue Liga von Beginn an auf Wettbewerbsbalance, nachhaltige Entwicklung und die gezielte Förderung heimischer Spieler setzen.

Klare Kadergrößen für alle Teams

Das neue Kaderkonzept der AFLE sieht einheitliche und klar nachvollziehbare Grenzen für alle teilnehmenden Franchises vor. Die maximale Kadergröße ist auf 65 Spieler festgelegt. 53 Spieler dürfen im aktiven Kader geführt werden.

An Spieltagen können 48 Spieler gemeldet werden. Zusätzlich erhalten die Teams die Möglichkeit, zwei Homegrown-Spieler unter 21 Jahren zu registrieren, um gezielt junge Talente an das höchste Spielniveau heranzuführen.

Neue Spielerkategorien schaffen Transparenz

Um eine einheitliche Bewertung internationaler und nationaler Spieler sicherzustellen, führt die AFLE mehrere klar definierte Spielerkategorien ein:

  • A-Player: Bis zu vier Spieler pro Team. Darunter fallen Athleten, deren erste organisierte Tackle-Football-Erfahrung in den USA stattfand und die mindestens zwei aufeinanderfolgende Saisonen in einem anerkannten US-System (High School, College, Semi-Pro oder Pro) absolviert haben.
  • I-Player: Maximal ein Spieler pro Team. Diese Kategorie umfasst Spieler mit erster Football-Erfahrung in Kanada, Mexiko oder Japan und mindestens zwei Saisonen im jeweiligen nationalen Tackle-Football-System.
  • E-Player: Bis zu neun Spieler pro Team. Dazu zählen Athleten aus allen übrigen Ländern außerhalb der USA, Kanadas, Mexikos, Japans sowie der jeweiligen Homegrown-Region. Auch hier sind mindestens zwei organisierte Tackle-Football-Saisonen Voraussetzung.
Homegrown als zentrales Element

Einen besonderen Stellenwert nimmt die Homegrown-Kategorie (HG) ein. Als Homegrown gelten Spieler, deren erste organisierte Tackle-Football-Erfahrung im jeweiligen Homegrown-Land oder der zugewiesenen Region des Teams stattgefunden hat und die dort mindestens zwei Saisonen absolviert haben.

Dieses Modell soll lokale Football-Strukturen stärken, nachhaltige Spielerpfade schaffen und die langfristige Entwicklung regionaler Talente fördern.

Balance zwischen Internationalität und Nachwuchsförderung

Mit dem neuen Kaderrahmen will die AFLE gezielt internationale Qualität mit heimischer Entwicklung verbinden. Die Liga betont dabei Fairness, Vergleichbarkeit und sportliche Integrität als zentrale Säulen ihres Regelwerks.

Die veröffentlichten Kaderregeln sind Teil des übergeordneten Anspruchs der AFLE, ihre Premieren-Saison 2026 auf einer transparenten und verantwortungsvollen Grundlage aufzubauen. Weitere technische Richtlinien sowie Compliance-Vorgaben werden den teilnehmenden Teams vor Saisonbeginn direkt kommuniziert.

AFLE_PressRelease27Jan26
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